Allgemeine Berichte | 04.01.2020, 12:12 Uhr

Westerwald-Wied-Schiedsrichter zeichnen verdiente Kameraden aus

Bundesweite Aktion „Danke Schiri“

Abseits der Ehrung im Rahmen der Aktion „Danke Schiri“ nutzte der Kreisschiedsrichterausschuss die Gelegenheit auch weitere Kollegen zu ehren, beziehungsweise neu in die Reihe der Aktiven aufzunehmen

Verbandsschiedsrichterlehrwart Ulrich Schneider-Freundt (v.l.), Lukas Heep sowie Mario Becker (rechts) vom Kreisschiedsrichterausschuss Westerwald-Wied zeichneten Wichard Pirngruber (3. von links) und Hüseyin Öksüz im Rahmen der bundesweiten Aktion „Danke Schiri“ aus. Foto: Andreas Egenolf
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Heiligenroth. Die Schiedsrichter des Fußballkreises Westerwald-Wied haben die Chance genutzt, im Rahmen der letzten Belehrung des Jahres 2019 verdiente Schiedsrichter im Rahmen der bundesweiten Aktion „Danke Schiri“ in Heiligenroth auszuzeichnen. In der Gemeinschaftsaktion des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Dekra werden Schiedsrichter geehrt, die nicht nur auf dem Platz Leistung zeigen, sondern auch abseits des Feldes Aufgaben und Verantwortung im Schiedsrichterwesen übernehmen.

In der Kategorie „Schiedsrichter unter 50 Jahre“ beglückwünschte Lukas Heep vom Kreisschiedsrichterausschuss (KSA) Westerwald-Wied sowie der ebenfalls erschienene Verbandsschiedsrichterlehrwart Ulrich Schneider-Freundt Hüseyin Öksüz. Der 38-Jährige aus Bad Honnef sei Tag und Nacht ansetzbar, lobte Heep. Zudem fahre Öksüz als Betreuer von Nachwuchsschiedsrichtern in Eigeninitiative zu deren Spielen, unterstützt sie bei ihren Einsätzen als Schiedsrichterassistenten und wirbt erfolgreich bei ausländischen Jugendspielern in Vereinen für die Tätigkeit an der Pfeife. Auch für eine ehrenamtliche und spesenfreie Leitung von Benefizspielen sei sich Hüseyin Öksüz nicht zu schade, betonte Lukas Heep.

Bei den „Schiedsrichtern über 50 Jahren“ zeichnete Lukas Heep Wichard Pirngruber aus. Der 59-Jährige, der mittlerweile seit 35 Jahren Fußballspiele leitet, ist der amtierende Vertrauensschiedsrichter im Fußballkreis Westerwald-Wied und fungiert unter anderem als Pate für Nachwuchsschiedsrichter sowie als Beobachter. „Wichard ist ein absoluter Teamplayer. Er legt sehr viel Wert auf Einigkeit und Verständnis untereinander und vermittelt dies auch Kollegen außerhalb von Belehrungen“, erklärte Lukas Heep in seiner Laudatio. So informiert Pirngruber im Namen des Kreisschiedsrichterausschusses Vereine über das Amt des Schiedsrichters und engagiert sich bei Sonderbelehrungen oder unterstützt den KSA bei Einweisungen. Zudem engagiert sich der 59-Jährige sozial im Schiedsrichterwesen: Er unterstützt andere Kameraden bei Behördengängen und hilft speziell im Krankheitsfalls bei der Nachsorge und Rehamaßnahmen. Für seine Verdienste erhielt Wichard Pirngruber genauso wie Hüseyin Öksüz eine Urkunde sowie eine Schiedsrichterpfeife des DFB. In der Kategorie „Weiblich“ gab es in diesem Jahr keine Nominierte im Fußballkreis Westerwald-Wied.

Abseits der Ehrung im Rahmen der bundesweiten Aktion „Danke Schiri“ nutzte der Kreisschiedsrichterausschuss die Gelegenheit auch weitere Kollegen zu ehren beziehungsweise neu in die Reihe der Aktiven aufzunehmen. Werner Gassen erhielt aufgrund seiner mehr als 25-jährigen, vorbildlichen Tätigkeit als Schiedsrichter den Ehrenschiedsrichterausweis aus den Händen von Lukas Heep verliehen. Kreisschiedsrichterlehrwart Mario Becker wurde unterdessen von Verbandslehrwart Ulrich Schneider-Freundt das DFB-Ausbilderzertifikat überreicht, für das der ehemalige Verbandsligaschiedsrichter aus Melsbach an mehreren Lehrgängen des DFB teilgenommen hatte. Zudem erhielt Metehan Volkan nach erfolgreich absolvierter Bewährungsprobe seinen offiziellen Schiedsrichterausweis. Volkan, der unter anderem als Youtuber „Meti“ bekannt ist, pfeift seit Mitte September Spiele im Fußballkreis Westerwald-Wied.

Verbandsschiedsrichterlehrwart Ulrich Schneider-Freundt (v.l.), Lukas Heep sowie Mario Becker (rechts) vom Kreisschiedsrichterausschuss Westerwald-Wied zeichneten Wichard Pirngruber (3. von links) und Hüseyin Öksüz im Rahmen der bundesweiten Aktion „Danke Schiri“ aus. Foto: Andreas Egenolf

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