Allgemeine Berichte | 11.05.2017

Koblenz sendet am Pfingstmontag einen Impuls für die Gesellschaft

Bunt, vielfältig und fröhlich: Das Ökumenische Christusfest

Feier, Diskussion und Spiele bei freiem Eintritt auf der Festung Ehrenbreitstein

(v.l.) Brigitte Schmutzler, stellv. Generaldirektorin der Generaldirektion KulturellesErbe Rheinland-Pfalz, Pfarrer Rolf Stahl, Superintendent des Evangelischen KirchenkreisesKoblenz, Pastor Dr. Jochen Wagner, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft ChristlicherKirchen (ACK) Region Südwest, Präses Manfred Rekowski, Evangelische Kirche im Rheinland,und Anna Maria Schuster, Geschäftsführerin von Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e. V. Foto: Pressestelle EKiR/Thomas Frey

Koblenz. Bunt, vielfältig und fröhlich – so wird der Pfingstmontag in Koblenz. Über 80 Programmangebote erwarten die Besucher des Ökumenischen Christusfestes am Pfingstmontag, 5. Juni auf der Festung Ehrenbreitstein: Sieben inspirierende Gottesdienste und Andachten, neun Konzerte von Gospel bis Rap, sieben Theaterstücke und Musicals, drei Diskussionspodien, 15 Bewegungs- und Kreativangebote für Kinder und Jugendliche sowie 23 Stände kirchlicher Organisationen auf dem Markt der Möglichkeiten.

Anlass für das Fest ist das 500. Jubiläum der Reformation. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Glaube an Jesus Christus als konfessionsverbindendes Element. Die Kirchen feiern gemeinsam unter dem Motto „vergnügt, erlöst, befreit“. Veranstalterinnen sind die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche der Pfalz, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Region Südwest und die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE).

Die GDKE gewährt zum Fest freien Eintritt in die Festung und auch die Seilbahn Koblenz unterstützt das Christusfest mit vergünstigten Fahrkarten. Auf der Festung werden an diesem Tag mindestens 8000 Gäste erwartet, doppelt so viele wie sonst an einem Pfingsmontag üblich.

Feier, Diskussion und Spiele am Pfingstmontag, 5. Juni

Das Christusfest beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, der live im Deutschlandfunk übertragen wird. Die Angebote für Kinder und Jugendliche konzentrieren sich auf dem Hauptgraben und dem Ravelin.

Wer sich für Kultur und Bildung interessiert, wird im Kuppelsaal bei drei Podien zu aktuellen Themen aus Kirche und Gesellschaft fündig. Hier diskutieren Gäste aus der europäischen Ökumene.

Barrierefrei auf der Festung

Die Teilnahme ist auch für mobilitätseingeschränkte Besucherinnen und Besucher und Familien mit Kinderwagen problemlos möglich. Das gesamte Festungsgelände ist nahezu barrierefrei erreichbar durch Rampen, Aufzüge und Rollstuhl-Lifte, inklusive der Toiletten. Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, können bequem mit der Seilbahn anreisen. Am Eingang zum Festungspark bieten überdies die Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e. V. einen besonderen Service. Sie verleihen an der Informations- und Verleihstation nahe dem Kletterspielplatz Bleidenberg an der Greiffenklaustraße unentgeltlich Rollstühle und Bollerwagen. Die Ausleihe erfolgt gegen Abgabe eines Pfands (Ausweis oder Geldbetrag).

Sollten am 5. Juni Rollstühle an der Seilbahn oder am Entréegebäude benötigt werden, bringen Vereinsmitglieder diese nach Absprache dorthin. Nähere Informationen unter Tel. (01 60) 99 11 94 26 oder per E-Mail an BUGA-Freunde.Koblenz@gmx.de.

Segenswünsche in die Welt tragen

Den Abschluss des Tages bildet um 17 Uhr auf der Bühne im Festungspark ein Sendungsgottesdienst mit den leitenden Geistlichen der pfälzischen und rheinischen Kirche, der ACK Südwest, der Bistümer Trier und Speyer und der Griechisch-orthodoxen Metropolie.

Eintausend Luftballons mit Segenswünschen sollen dann in den Himmel steigen und die Botschaft des Ökumenischen Christusfestes in die Welt tragen.

Pastor Jochen Wagner, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Region Südwest, betonte den ökumenischen Charakter des Festes. „Das Besondere an Koblenz ist, dass nicht eine Kirche allein ein Jubiläum feiert, nicht die beiden großen Kirchen etwas zusammen feiern, sondern sehr viele Kirchen gemeinsam ein Christusfest feiern“, sagte Wagner. Die 13 Kirchen, die in der ACK-Südwest zusammenarbeiten, seien auf einem gemeinsamen Weg, der die Konfessionen immer näher zusammenbringe. Das Christusfest sei eine wichtige Station auf diesem Weg, so Wagner. „Von Koblenz soll ein Impuls ausgehen in die Gesellschaft, in die Ökumene und in die Gemeinden“, unterstrich Präses Manfred Rekowski von der Evangelischen Kirche im Rheinland.

(v.l.) Brigitte Schmutzler, stellv. Generaldirektorin der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Pfarrer Rolf Stahl, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz, Pastor Dr. Jochen Wagner, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Region Südwest, Präses Manfred Rekowski, Evangelische Kirche im Rheinland, und Anna Maria Schuster, Geschäftsführerin von Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e. V. Foto: Pressestelle EKiR/Thomas Frey

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