Allgemeine Berichte | 02.03.2026

Anfängerschwimmkurs in den Osterferien ergänzt das Ausweichprogramm während der Badsanierung

Vom Steiger in Remagen ins Hallenbad Unkel – Kreative Trainingslösung der DLRG Remagen

Remagen. Die sanierungsbedingte Schließung des Freizeitbades Remagen stellte die DLRG Remagen vor eine große Herausforderung, hätte doch ein längerer Trainingsausfall spürbare Folgen gehabt:

Für die Schwimmfähigkeit der Kinder ebenso wie für die Ausbildung künftiger Rettungsschwimmer*innen.

Doch nun ist der Trainingsbetrieb gesichert: Seit Kurzem trainieren die Remagener Lebensretter im Hallenbad der Verbandsgemeinde Unkel.

„Für uns war klar: Wir dürfen die Ausbildung nicht unterbrechen. Schwimmen lernen und Rettungsschwimmen sind keine Hobbys, die man einfach pausieren kann“, betont der Vorsitzende Kevin Wassong. „Dass wir so schnell eine Lösung gefunden haben, ist der engen und unkomplizierten Zusammenarbeit mit den Verwaltungen in Remagen und Unkel zu verdanken.“

Jeden Sonntagnachmittag herrscht nun reges Treiben am Anleger der Personenfähre „Nixe“ in Remagen. Rund 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nehmen wöchentlich am Training teil, aufgeteilt in acht Gruppen – von Kindern mit „Seepferdchen“ über die weiterführenden Schwimmabzeichen bis hin zum Rettungsschwimmen und einer Erwachsenengruppe. Nacheinander im Halbstundentakt wechseln die Gruppen gemeinsam mit ihren Trainer*innen die Rheinseite.

Trotz geschlossenen Heimatbades läuft der Trainingsbetrieb der DLRG Remagen weiter – zuverlässig und strukturiert. Die Rückmeldungen aus den Reihen der Mitglieder sind durchweg positiv. Viele Eltern schätzen die klare Organisation und die Verlässlichkeit. Was nach außen selbstverständlich wirkt, ist intern jedoch mit erheblichem Aufwand verbunden.

Jede Trainingseinheit beginnt lange vor dem ersten Sprung ins Wasser. Fährzeiten müssen abgestimmt, Gruppen koordiniert, Aufsichten geregelt und Fahrdienste organisiert werden. Für den Shuttle zum Hallenbad nach Unkel stehen ein vereinseigenes Fahrzeug sowie der Vereinsbus der Stadt Remagen bereit. Hin- und Rücktransfer, Betreuung auf dem gesamten Weg und die Durchführung des Trainings selbst liegen vollständig in ehrenamtlichen Händen. Zahlreiche Ausbilder*innen und Fahrer*innen investieren dadurch jeden Sonntag viele zusätzliche Stunden. „Das alles funktioniert nur, weil wir ein außergewöhnlich engagiertes Team haben“, sagt Wassong.

Im Hallenbad steht jeder Gruppe rund eine Stunde reine Wasserzeit zur Verfügung – konzentriert und intensiv genutzt. Unter Anleitung lizenzierter Ausbilder*innen trainieren die jüngeren Kinder Kraul- und Rückenschwimmen und verbessern ihre Brusttechnik. Fortgeschrittene arbeiten an Ausdauer, Technik und Rettungsübungen. Beim „Freien Training“ können erwachsene Mitglieder eigenständig schwimmen und ihre Fitness erhalten.

Hinter dem funktionierenden Ablauf steht nicht zuletzt der starke Rückhalt aus der Elternschaft. Eine dieser engagierten Unterstützerinnen ist Jule Müller. Die zweifache Mutter sitzt inzwischen regelmäßig selbst am Steuer des Shuttle-Busses. „Wenn man sieht, mit wie viel Freude die Kinder dabei sind, dann weiß man, warum man das macht“, sagt sie. „Es ist organisatorisch aufwendiger als früher – aber es lohnt sich. Die Kinder sollen ja weiter schwimmen lernen können.“

Ein weiterer Baustein folgt in den Osterferien: Dann ergänzt ein Anfängerschwimmkurs das Angebot der DLRG Remagen im Hallenbad Unkel. Angesprochen sind vor allem Kinder ohne Vorerfahrung die hier einen sicheren Einstieg ins Schwimmen erhalten. Alle Informationen und die Anmeldung sind online unter k.dlrg.de/anfaenger zu finden.

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  • Boomerang : Ein 3er BMW unmittelbar vorm Haus des Döners. Mehr Klischee geht nicht ????
  • Jörg Schneider : Sehr interessanter Artikel, danke dafür. Allerdings ist hier eine Richtigstellung notwendig. Frau Schäfer ist zwar Mitglied der freien Bürgerliste, ist aber nicht von dieser als Bürgermeisterkanidatin nominiert worden.
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