Allgemeine Berichte | 16.02.2026, 10:42 Uhr

Bunter Karnevalszug in Erpel bildet karnevalistischen Höhepunkt der Session

Fröhliche Feierlaune beim Erpeler Karneval.  Foto: Frau Oberdries
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Erpel. Bei trockener, wenn auch kalter Witterung schlängelte sich am Sonntag, 15.02.2026, der farbenfrohe Karnevalszug der Großen Erpeler Karnevalsgesellschaft 1905 e.V. (GEK) durch die Straßen des historischen Ortskerns. Die Zugaufstellung erfolgte traditionell in der Heisterer Straße. Von dort aus zog der bunte Tross durch das Neutor, über die Kölner Straße und Bahnhofstraße bis zum Bahnhof, wo an der Verladestraße gewendet wurde. Der Rückweg führte über das Schleidentor und den Marktplatz noch einmal durch die Kölner Straße. Für die Fußgruppen ging es von dort hoch zur Mehrzweckhalle, in der der Junggesellenverein Erpel 1737 e.V. die Zugausklangsparty veranstaltete.

Für die Sicherheit sorgte an der Spitze des Zuges die Feuerwehr. Musikalisch eröffnet wurde der Karnevalszug dann vom Fanfarencorps TV 1882 Linz e.V., bevor „Katringer Grünzeug“, eine solidarische Landwirtschaftsgemeinschaft, als fröhliche Gärtner folgte und Blumensamen verteilte. Es folgten die Tanzflöhe Ohlenberg. Das Tambour-Corps Ohlenberg sorgte für stimmungsvolle Musik, ehe die Prinzengarde Kasbach in ihren Uniformen aufmarschierte. Mit dabei war außerdem die Ohlenberger Kinderprinzessin Mia I. von Fels und Berg.

Besonders ins Auge stach die Tanzgruppe Hoppenstedt als riesige, glitzernde Furbys. Die KG Unkel mitsamt Bläsercorps brachten weitere musikalische Farbtupfer. Eindrucksvoll präsentierte sich auch der Fußballverein Erpel mit über 70 Teilnehmenden in Rot-Weiß.

Der Möhnenclub Erpel ehrte Prinzessin Sabine „Sum Sum“ mit Sonnenblumen-Kostümen im Blumentopf. Auch die Herzdamen verwandelten sich in eine bunt blühende Blumenpracht. Ebenfalls zu bestaunen waren Meeresbewohner in ihrer Unterwasserwelt, die Heisterer Möhnen als Teufelchen und die Alte Garde Bad Hönningen mit Musikzug.

Spektakuläre und kreative Akzente setzten die Achtelsmöhnen mit einem brodelnden und rauchenden Vulkan sowie schwingenden Flammenflügeln, bevor die Gruppierungen der GEK den Umzug abrundeten.

Der Elferrat thronte hoch auf seiner Mittelrheinburg und warf von dort aus vollen Händen Kamelle in die Menge. Es folgte die Ehrengarde der GEK in farbenfrohen LEGO-Kostümen. Warum die Große Erpeler Karnevalsgesellschaft ihren Namen verdient, zeigten dann die Uniformierten einmal mehr, als sich die Kleine Prinzengarde, die Jugendgarde, die Prinzengarde und die Stadtsoldaten inklusive Wagen einreihten. Aus der Gulaschkanone verteilte Chefkoch Michael Maur leckere Erbsensuppe an die Gäste. Eine willkommene Stärkung, die die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer von innen wärmte. Das Tambour-Corps Erpel war nicht nur musikalisch vertreten, sondern hatte auch eine schöne Fußgruppe dabei.

Den Höhepunkt bildete das Jubiläums-Prinzenpaar Rainer und Sabine in ihrer rot-weiß-goldenen Kutsche. Die beiden machten mit ihrem Team ihre Versprechen wahr und ließen die Kamelle nur so regnen. Sie sorgten für strahlende Kinderaugen und prall gefüllte Kamellebüggel – ein rundum gelungener Karnevalszug.

Fröhliche Feierlaune beim Erpeler Karneval. Foto: Frau Oberdries

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