Allgemeine Berichte | 20.11.2019

Martinszug in Rheinbach

Bunter Lichte erhellten die Straßen

Hunderte bunte Fackeln waren von den Schulklassen gebastelt worden.Fotos: EICH

Rheinbach. In den vergangenen Wochen starteten die Martinszüge rund um Rheinbach. Hoch zu Ross riet der St. Martin an der Spitze der Martinszüge. So auch in der Kernstadt Rheinbach, wo der 110. Martinszug durch die Stadt zog und ab Einbruch der Dunkelheit ein buntes Bild bot.

An der Spitze als St. Martin, Jürgen Esser von der Freiwilligen Feuerwehr Rheinbach, der diesen Umzug durch die Stadt seit Jahren anführt. Begleitet wurde er von den Fackelträgern der Rheinbacher Jugendfeuerwehr.

Schulklassen der Gemeinschaftsgrundschule Sürster Weg, der Kath. Grundschule Bachstr., der Gesamtschule Rheinbach, des Städtischen Gymnasiums und des Erzbischöflichen Gymnasiums zogen mit ihren prächtigen, selbstgebastelten bunten Fackeln durch die Straßen von Rheinbach.

Bereits am Vormittag des Umzuges besuchte der St. Martin traditionell zwölf Kindergärten in der Rheinbacher Innenstadt. Am Nachmittag stand der Besuch von drei Seniorenheimen sowie von zwei Wohnheimen für Menschen mit Behinderung an.

Ein riesiges Martinsfeuer erwartete die Zugteilnehmer auf dem Prümer Wall, von welchem der Zug auch gestartet war. Über 4500 Martinswecken wurden von St. Martin und den Helfern der Feuerwehr an die Kinder verteilt.

Überschattet wurde die Veranstaltung durch die Meldung an den Löschzug 1, dass jemand in betrügerischer Absicht Lose für eine Martinsverlosung verkauft hätte, die es nicht gibt. Dies veranlasste den Chef der Rheinbacher Feuerwehr, Laurenz Kreuser zu Beginn des Zuges, über Mikrofon eine Warnung durchzugeben.

„Es ist nicht hinzunehmen, dass durch solche Ereignisse der Ruf der Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehr geschädigt wird. Wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Angelegenheit mit der Polizei sobald wie möglich zu klären“, erklärte Laurenz Kreuser.

Der Löschzug Rheinbach, der für die Organisation und Durchführung des Rheinbacher Martinszuges verantwortlich ist, erhielt zwei großzügige Einzelspenden: Der Sozialfonds der SPD Rheinbach spendete 500 Euro für die Brauchtumspflege. Und am Tag des Martinszuges konnte der Rheinbacher Sankt Martin, dargestellt von Jürgen Esser, gemeinsam mit Löschzugführer Thomas Gundlach eine Spende des Ehepaars Marlie und Günther Ruland persönlich in Empfang nehmen.

Auch in diesem Jahr war die Spendenbereitschaft der Rheinbacherinnen und Rheinbacher wieder hoch. „Wir sind jedes Jahr sehr erfreut und dankbar, dass die Rheinbacher Bürgerinnen und Bürger durch ihre Spenden das Brauchtum unterstützen!“, so Thomas Gundlach, der als Kassierer für die Spendensammlung verantwortlich ist. „Ohne die vielen kleinen und großen Spenden wäre die Finanzierung des Martinszugs mit den Musikkapellen und die Ausgabe der Wecken nicht möglich.“

Hoch zu Ross führte St. Martin (Jürgen Esser) den Umzug durch die Stadt an.

Hoch zu Ross führte St. Martin (Jürgen Esser) den Umzug durch die Stadt an.

Hunderte bunte Fackeln waren von den Schulklassen gebastelt worden.Fotos: EICH

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  • Karl Matheis: Eine unendliche Geschichte, alle Beteiligten sollten mal darüber nachdenken, ob sie heute ein Haus bauen würden mit Plänen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts! Bei Straßen wollen wir dies offensichtich machen.
  • Rainer Hohn: Wenn man um Cannabis so nen Wind machen würde, wie man hier unreflektiert und regelmässig den Alkohol feiert, würden sich alle wieder aufregen. Ein toxisches Nervengift, welches unter allen Drogen die meisten Toten zu verantworten hat.
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