St.-Margareta-Kirmes in Adendorf
Buntes Treiben vom 9. bis zum 12. Juli
Adendorf. Auch in diesem Sommer veranstalten die Adendorfer Vereine die St.-Margareta-Kirmes. Die Kirmes zu Ehren der Schutzpatronin von Adendorf, der Heiligen Margareta, ist ein sehr altes Brauchtum. Der Kirmesplatz ist der Dorfplatz gegenüber der Kirche, deren „Neubau“ anstelle der abbruchreifen Vorgängerkirche in diesem Jahr auch schon 501 Jahre alt ist. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gibt es neben den bekannten Kirmesattraktionen wieder ein umfangreiches Programm. Die Kirmesbuden, die Schmetterlingsbahn und die Karussells sind an allen Kirmestagen geöffnet.
Der Samstag, 9. Juli, und der Sonntag, 10. Juli, werden von der KG Hetzbröde veranstaltet. Der Montag, 11. Juli, und der Dienstag, 12. Juli, stehen unter der Federführung des Sportvereins Alemannia Adendorf. Am Samstag, 9. Juli, öffnet die Kirmes um 15 Uhr. Von 16 bis 20 Uhr findet auf dem unteren Dorfplatz wieder ein Trödelmarkt statt mit Altertümchen, Kuriosem und Brauchbarem. Ab 17 Uhr sorgen Imbiss-Stand und Getränkewagen für das leibliche Wohl. Ab 19 Uhr mixt der Barmixer wieder die köstlichen Cocktails. Um 20 Uhr beginnt das unterhaltsame Musikprogramm mit den Husaren Dom Esch.
Der Sonntag, 10. Juli, beginnt um 10 Uhr mit dem Festhochamt für die lebenden und verstorbenen Mitglieder der Ortsvereine unter Mitwirkung des Gesangvereins Eintracht Adendorf, anschließend Marsch zum Kirmesplatz mit dem Tambourcorps Blau-Weiß Adendorf.
Gegen 11 Uhr Fassanstich und Frühschoppen. Imbiss-Stand und Getränkewagen sind wieder geöffnet. Ab 12.30 Uhr wartet das große Kuchenbuffet mit den besonderen Torten auf die süßen Gäste. Ab 18 Uhr werden wieder die köstlichen Cocktails gemixt. Am Abend Public Viewing auf Großleinwand: Übertragung des Endspiels der Fußball-Europameisterschaft.
Am Montag, 11. Juli, gibt es ab 17 Uhr Speis und Trank auf dem Kirmesplatz. Dienstag, 12. Juli, ist der Abend der traditionellen Paias-Verbrennung. Eröffnung 18 Uhr mit Speis und Trank. Ab 19 Uhr spielt die Tanzband Herzschlag. Im Lauf des Abends wird der „Paias“, ein Lumpenmann aus Stroh, in Adendorf von einem Künstler gefertigt, höchstrichterlich verurteilt und verbrannt.
Mit viel Liebe wird in Adendorf die Tradition der St.-Margareta-Kirmes gepflegt. Der größte Lohn für die vielen Mühen der veranstaltenden Vereine, aber auch für die treuen Schausteller, die jedes Jahr wieder in den Töpferort kommen, wären viele Besucher, Omas und Opas, Eltern und besonders die Kinder mit ihrer ursprünglichen Freude. Auf viele Gäste und Plaudereien freut sich auch schon der Vorsitzende des Festausschusses Adendorf, Diakon Wolfgang Kader.
