Stefan-Andres-Realschule plus in Unkel
Buntes Treiben zum 50-jährigen Schuljubiläum
Unkel. Das fünfzigjährige Schuljubiläum der Stefan-Andres-Realschule plus in Unkel ging in eine neue Runde. Mit einem Sommerfest, anlässlich des Geburtstags der Schule, wollten sich Lehrer und Schüler, sowie Eltern und Kooperationspartner „ihrer“ Gemeinde in Unkel präsentieren.
Es sollte eine rundherum gelungene Veranstaltung werden. Auch wenn die Wettervorhersagen die Veranstalter im Vorfeld einige Male bange werden ließen, konnte das Sommerfest bei strahlendem Sonnenschein über die Bühne gehen. Überhaupt hatten die Organisatoren eine stimmige Veranstaltung geplant. Die kürzlich erst als nachhaltige Schule zertifizierte Institution wartete mit allerlei unterhaltsamen, wie informativen Ständen und Akteuren auf, die die Besucher unterhielten. Durch das umfassende Netzwerk an inner- und außerschulischen Akteuren, die einerseits ökologische, aber auch soziale, wie ökonomische Aspekte des gesellschaftlichen Lebens abbilden, konnte das Schulfest in höchst diversem Maße gestaltet und für jedermann einen Mehrwert bieten.
So bot der Imkerverein Linz/ Unkel nicht nur exquisite Honigkreationen an, sondern stellte sich mit Expertise und viel Engagement auch jeder Frage von jung und alt. Beim Herstellen von selbst produzierten Kerzen aus Honigwachs konnten sich ebenfalls Kinder, wie Erwachsene ausleben.
Grundsätzlich prägte der Ansatz des Mitmachens und Erlebens das Fest der Unkeler Schule. An vielen weiteren Ständen wurden vor allem die Kinder animiert Dinge auszuprobieren, die einem im Alltag häufig nicht möglich sind. So boten die Feuerwehr, das DRK, die DLRG und das THW Aktionen rund um ihre entsprechenden Einsatzgebiete an und ließen kleine und große Entdecker Einblicke in ihre Einsatzfahrzeuge gewähren. Wann hat man sonst die Gelegenheit sich im Ausrollen eines echten Feuerwehrschlauchs zu erproben oder mit einer Rettungsboje das fiktive Retten eines Ertrinkenden nachzustellen?
Doch dabei blieb es nicht: Auf der für das Fest vorbereiteten Stempelkarte konnten vor allen Dingen die Kinder sich an diesen und vielen weiteren Mitmachstationen „Marker“ verdienen, die im Gegenzug, gegen wertige Geschenke eingetauscht werden konnten. Daneben sorgten Schulelternbeirat und Förderverein der Schule für eine umfassende Versorgung der Gäste. Überhaupt war das internationale Buffet mit süßen und herzhaften Speisen aus allen Kulturen der Schüler-und Elternschaft ein kulinarischer Gaumenschmaus. Ein gelungenes Event könnte man bis hierhin sagen, doch was einige engagierte Lehrer mit ihrem Tanzflashmob zur Musik des Filmhits „The greatest Showman“ boten, sorgte nicht nur bei den begeisterten Schülerinnen und Schülern für Extase. Als dann auch noch Robert Grauel, Lehrer und Musiker an der Schule, mit seiner Gitarre einen Überraschungsauftritt hinlegte, blieb kein Bein in Ruhestellung.
Auch für sentimentale und bewegende Momente war auf der Veranstaltung gesorgt. Ohne, dass irgendjemand aus dem Schulumfeld dies im Vorfeld ahnte, traf sich die erste Abschlussklasse der Schule, nämlich die des Jahres 1975, zum Stelldichein auf dem Schulhof.
Um mit den Worten eines Gastes zu sprechen: „Eine solche Veranstaltung, mit diesem Wetter, kann man jeder Schule nur wünschen und wenn diese Ausgangssituation dann auch noch so toll genutzt wird… Hut ab!
