Selbsthilfegruppe / Trauergruppe verwaiste Eltern Koblenz besuchte Alken
Burg Thurant war Ziel des Jahresausfluges 2017
Ein Höhepunkt war eine historische Führung unter Ritter Berlewin von Alzey, dem Zorn von Thurant
Alken. Es war ein warmer sonniger Sommersonntag als die „Selbsthilfegruppe / Trauergruppe verwaiste Eltern, Koblenz,“ auf der Burg Thurant, hoch über dem Mosel- und Weinort Alken, eintraf. Diesen Ort hatte man in diesem Jahr als Ziel für den Jahresausflug ausgesucht. Doch nicht nur, um sich an diesem Tag auszutauschen und zu unterstützen, sondern auch einen Sommertag gemeinsam zu genießen, und die bekannte Doppelburg, erkennbar an ihren beiden Bergfrieden, näher kennenzulernen.
Standesgemäßer Empfang für die Selbsthilfegruppe
Die Mittelaltergruppe „Legatio ex Colonia Agrippinensis“ (L.E.C.A.), gerade vom MPS 2017 in Köln zurückgekehrt, ließ es sich nicht nehmen für diese besonderen Gäste Mann und Weib zusammen zu rufen. Die Besucher erwartete somit in überraschender Weise nicht nur mittelalterliches Treiben, sondern auch zeitgemäße Weisen, zu denen Günther von Höllenpein mit Sackpfeife, Schellen und Trommel aufspielte. Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittages war eine historische Führung unter Ritter Berlewin von Alzey, dem Zorn von Thurant, alias Holger Simonis, Malermeister und Restaurator zu Alken. Dieser kennt von Kindesbeinen an die Veste und ist mit der Historie bestens vertraut. Auf jede Frage bezüglich des Bauwerkes eine Antwort parat und gab auch die ein oder andere Begebenheit (Verzällcher) zum Besten. „Mich kennen hier fast alle Steine mit Vornamen!“ So eine seiner Aussagen. Im Anschluss saß man noch einige Stunden auf den Steinbänken in der auch an diesem Tag wieder einmal von der Sonne verwöhnten Burganlage zusammen. Bei herrlichen Ausblicken ins Moseltal und die Höhen von Hunsrück und Maifeld fiel es nicht schwer, den Alltag auszublenden, natürlich nicht ohne das ein oder andere Glas Wein aus den Alkener Lagen zu genießen. „Wir sehen uns hier oben bestimmt einmal wieder“, war die einstimmige Meinung der Initiatoren des Ausfluges und derer die daran teilgenommen haben.
