Allgemeine Berichte | 10.02.2020

Interkulturelle Kommunikation praktisch in der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel

Café der Begegnung in Kobern geht ins zweite Jahr

Das Café der Begegnung ist gut besucht.Foto: privat

Kobern. Das Café der Begegnung im Pfarrheim St. Lubentius in Kobern geht nun schon in sein zweites Jahr. Im April 2018 wurde es unter starker Beteiligung der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, der Caritas Koblenz und des Dekanates Maifeld-Untermosel ins Leben gerufen und hat sich bewährt. Jeden dritten Dienstag im Monat von 16 bis 19 Uhr treffen sich Menschen verschiedener Kulturen, um zu reden, zu spielen, Papiere zu überprüfen und Musik zu hören. Regelmäßig nehmen fast 50 Menschen mit und ohne Fluchthintergrund teil. Ein Team von Frauen aus der Pfarrei sorgt für eine angenehme Gesprächsatmosphäre und für einen guten Hintergrunddienst.

„Wir fühlen uns wie in der Tradition der französischen Café´s, die auf den arabischen Begriff Qahwa – Kaffee – zurückgeht. Im Osmanischen Reich entstanden schon im 16. Jahrhundert die ersten Kaffeehäuser, die sich schnell über Europa ausbreiteten: ein zentraler Ort für alles mögliche, das besprochen werden musste“, erklärt Werner Huffer-Kilian, Pastoralreferent im Dekanat den historischen Hintergrund der Initiative. Es ist ein Gemeinwesenprojekt, das mittlerweile aus der Verbandsgemeinde nicht mehr wegzudenken ist. Zu besonderen Festen kommen auf Einladung meist über 100 Personen zusammen, so zuletzt an der Weihnachtsfeier im Dezember. Musikalisch wurden die Gäste begleitet vom Jugendorchester des Musikvereins Kobern und von den „Tonspuren“, einer Band von Geflüchteten.Die Kosten werden gemeinsam getragen aus Geldern der Verbandsgemeinde, des Flüchtlingsfonds des Bistums, der Caritas Koblenz. Die Pfarrgemeinde St. Lubentius stellt den Raum jeden Monat kostenfrei zur Verfügung. Ehrenamtliche leisten mit einem Fahrdienst, mit Übersetzungen und mit vielen anderen Diensten unentbehrliche Arbeit. Das Café ist offen für alle und hat zum Ziel, interkulturelle Kommunikation zu ermöglichen und damit einen Beitrag zur Integration zu leisten. Gemeinsamkeiten können entdeckt werden, und Unterschiede sollen die Neugier gegenseitig anregen. Nur so kann ein gutes Miteinander auch langfristig gelingen und helfen, ehrlich zu bleiben und Urteilen vorzubeugen. Dazu möchte das Café einen Raum bieten. Einladung zum nächsten Café der Begegnung am Dienstag, 18. Februar ab 16 Uhr im Pfarrheim St. Lubentius, Burgstr. 4 in Kobern. Für mehr Information: Werner Huffer-Kilian, Obertorstr. 8, 56294 Münstermaifeld, Tel. (0 26 05) 9 62 78 17, E-Mail: werner.huffer-kilian@bistum-trier.de.

Das Café der Begegnung ist gut besucht.Foto: privat

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