Allgemeine Berichte | 10.04.2024

Ökumenischer Abiturgottesdienst am Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied

„Can You Feel The Love Tonight“

Die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten des Werner-Heisenberg-Gymnasiums  Foto: Manuel Kalter

Neuwied. Der Abiturgottesdienst des Werner-Heisenberg-Gymnasiums fand ganz nach dem passenden Abimotto „Abi vs. Wild“ des diesjährigen Abiturjahrgangs statt. Eingeleitet wurde der Gottesdienst durch den Einzug der Abiturientinnen und Abiturienten zusammen mit Pfarrer Jörg Eckert und Gemeindereferentin Petra Frey sowie einer anschließenden kurzen Begrüßung durch die Abiturientin Meta Monzen. Das erste Lied „Da berühren sich Himmel und Erde“, in welchem es unter anderem um das Verlassen der bekannten Wege und den Start zu etwas Neuem geht, passte thematisch perfekt zum Abschluss der Schulzeit. So machte sich im Kirchsaal der Herrnhuter Brüdergemeine eine angenehme Stimmung breit.

Es folgten hebräische und arabische Gesangsbeiträge des Stufenchors zum Thema Frieden, welcher zum gegebenen Anlass traditionell ins Leben gerufen wurde. 50 Prozent des Jahrgangs sang mit. Dementsprechend gut, klang- und kraftvoll war auch der Gesang während des Gottesdienstes. Fabian Fogel und Benjamin Lück blickten auf die Schulzeit zurück, Meta Monzen und Jana Stein trauten sich einen Ausblick in die Zukunft zu geben. Dann erklang das Jahrgangslied „Can You Feel The Love Tonight“ von Elton John. Das gute Miteinander der Stufe war zu spüren und so passten auch die Worte von Gemeindereferentin Petra Frey, die die Abiturienten dazu aufforderte: „Geht los, traut Euch. Auch wenn es mal Umwege oder Sackgassen gibt, vielleicht auch Scheitern, Frust und Enttäuschung darüber, den falschen Weg gewählt zu haben. Das gehört dazu. Aber dann gibt es die Möglichkeit, es noch einmal neu zu probieren.“ Pfarrer Jörg Eckert gab etwas launisch sieben „Survival Tipps“ bzw. Ratschläge fürs Überleben in der Wildnis mit auf den Weg: „1. Manchmal muss man lügen. 2. Lächeln ist immer gut. 3. Denk an schöne Augenblicke. 4. Mach mal ‘ne Pause. 5. Entschuldige Dich, wenn etwas falsch war. 6. Es gibt immer mehrere Sichtweisen. 7. Du bist nicht allein. Es gibt Engel.“ Insbesondere die Engel Laura und Kathrin wurden namentlich erwähnt, aber auch sonst war der Bezug zur Schulzeit mit der „Schlüsselkartenaffäre“ oder der Pause in der Schulmensa bei Michaela gegeben.

Neben den Abiturienten wurde in diesem Jahr auch noch eine andere wichtige Person von Jörg Eckert verabschiedet – der Musikengel: Maya Pawelec, welche viele Jahre am Werner-Heisenberg-Gymnasium als Musiklehrerin aktiv war und den Bereich der Schulseelsorge auf sieben Orientierungsfahrten zu „Gottesbildern und himmlischer Musik“ prägte. So verliert die Schule eine großartige Person und Lehrerin, aber die Erinnerung an „Can You Feel The Love Tonight“ wird bleiben und die 44 Abiturientinnen und Abiturienten durchs Leben tragen.

Ein außerordentlich mitreißendes Klaviersolo von Fabio Meckel zum Abschluss des Gottesdienstes rundete die Abschiedsstimmung gelungen ab.

Die Abiturientia 2024

Yunes Afellah, Vlad Alupei, Daniel Bart, Tim Becker, Leo Borgens, Carlotta Burger, Mira Chahoud, Avery Eisenbach, Fabian Fogel, Maadhavan Ganapathi Leonie Geist, Kim Görgen, Hoshiar Habash, Firas Haddad, Max Hensel, Moritz Huxoll, Elise Kalter, Adrian Kamali, Philip Kamali, David Kandala, Julia Kelle, Sandhia Lossie, Benjamin Lück, Daniil Markov, Fabio Meckel, Eric Merta, Adele Missenger, Meta Monzen, Ali Moslimani, Yasmin Nahroz, Claude Nya Johannes Ohnemüller, Lina Raithelhuber, Simon Rasbach, Laurenz Schmidt, Leon Schmidt, Matthias Schumann, Mariia Shemberger, Jana Stein, Lena Tiedtke, Jessica Tsepuhov, Jakob Walinowicz, Niklas Wanner, Johanna Welle

Die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten des Werner-Heisenberg-Gymnasiums Foto: Manuel Kalter

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