Allgemeine Berichte | 28.07.2016

Agentur für Arbeit Montabaur

Chance für Betriebe und Bewerber: „Last Minute“ zum Ausbildungsplatz

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur sind noch mehr als 400 Lehrstellen zu besetzen – In den beiden Landkreisen gibt es unterschiedliche Schwerpunkte

Montabaur. Das neue Ausbildungsjahr beginnt, und viele Betriebe der Region freuen sich über den Zuwachs an Jugendlichen, die nun zu Fachkräften qualifiziert werden. Ein Schlussstrich ist aber mitnichten gezogen: der Ausbildungsmarkt bleibt in Bewegung. Seit Oktober 2015 haben sich bei der Agentur für Arbeit Montabaur 2.389 Bewerber und Bewerberinnen für Lehrstellen gemeldet. Das sind 29 Personen mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig haben die Unternehmen 1.746 Ausbildungsplätze angeboten; dies ist ein Plus von 88. Aktuell sind im Agenturbezirk – er umfasst den Westerwald- und den Rhein-Lahn-Kreis - noch etwa 410 Ausbildungsplätze zu besetzen.

„Die Zahlen spiegeln den hohen Bedarf und die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe. Bei guter Konjunktur und angesichts des demografischen Wandels werden Nachwuchskräfte dringend gebraucht. Sie haben also beste Chancen“, sagt Madeleine Seidel, Leiterin der Agentur für Arbeit Montabaur. „Bekannt ist aber auch, dass Angebot und Nachfrage alles andere als deckungsgleich sind“. So fixieren Jungen und Mädchen sich immer noch auf wenige Berufe und bleiben alten Rollenbildern treu. Unternehmen wiederum bemühen sich vergebens, den idealen Azubi zu finden.

„Beide Seiten gewinnen, wenn sie sich aufeinander zu bewegen“, meint die Agenturleiterin. „Unter mehr als 300 Ausbildungsberufen entdecken junge Menschen bestimmt spannende Alternativen, wenn sie ihren Blick öffnen. Und die Betriebe könnten die Fachkraft der Zukunft finden, wenn sie auch schwächeren Bewerbern eine Chance geben.“ Die Berufsberatung und der gemeinsame Arbeitgeberservice der Agentur und der Jobcenter begleiten diesen Prozess, der oft eine Herausforderung ist. Dazu gehört auch die Beratung zu unterstützenden Angeboten während einer Ausbildung.

„Durch eine Lehre lässt sich ein tragfähiges Fundament fürs (Berufs)Leben legen“, betont Madeleine Seidel. Mit dem dualen System, das die Praxis im Betrieb mit der Theorie in der Berufsschule verzahnt, gelte Deutschland weltweit als Vorbild.

Es gibt viele Möglichkeiten, diesen Weg zu beschreiten, auch „last minute“ im neuen Ausbildungsjahr. Die Region Montabaur ist geprägt von kleinen und mittelständischen Betrieben mit einer stabilen Marktposition. Im gesamten Agenturbezirk werden besonders Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk (Bäckerei), Verkäufer/innen sowie Kaufleute im Büromanagement bzw. Einzelhandel auch jetzt noch gesucht. Der Rhein-Lahn-Kreis hat einen großen Bedarf an Köchen/Köchinnen, Restaurantkaufleuten, Fachkräften im Gastgewerbe und Hotelfachleuten. Im Westerwaldkreis werden Fachinformatiker/innen (Anwendungsentwicklung/Systemintegration), Verfahrensmechaniker (Kunststoff/Kautschuk/Bauteile), Maurer und Berufskraftfahrer gebraucht.

Junge Leute, die jetzt noch einen Ausbildungsplatz suchen, werden gebeten, rasch Kontakt mit der Berufsberatung aufzunehmen. Tel (08 00) 4 55 55 00.

Arbeitgeber wählen die (08 00) 4 55 55 20. Die Servicenummern sind kostenfrei.

Pressemitteilung

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