Krippen aus verschiedenen Ländern gezeigt
Christliche Kunst in ehrwürdigen Mauern
Ausstellung in der Alkener St. Michaelskirche fand großen Anklang
Alken. Alle zwei Jahre lädt die St. Michaelsbruderschaft Alken um ihren Brudermeister Gerhard Deisen in die mittlerweile 1002 Jahre alte St. Michaelskirche ein, um allen Interessenten hier eine wunderschöne Krippenausstellung zu präsentieren. So auch in diesem Jahr, wo den gewogenen Betrachtern insgesamt 51 handgefertigte Unikate in der
weihnachtlich geschmückten Kirche geboten wurden. Für deren Aufbau verantwortlich zeichnete auch heuer Klaus Christ, der als Krippenkenner gleichzeitig so einiges über die ausgestellten Kleinode zu berichten wusste. Demnach stammen die gelungenen Kleinkunstwerke unter anderem aus Brasilien, Spanien, Portugal, Belgien, Frankreich und Deutschland. Die offenbarten sich im typischen Baustil und den beliebten Motiven des jeweiligen Landes und bestachen durch fantasievollen Aufbau und exzellente Figurengestaltung. So traf der Betrachter nicht nur Krippen aus unterschiedlichen Edelhölzern an, sondern konnte sich ebenso an kunstvoll gestalteten Werken aus Pappmaché, Wurzeln, Rinde, Fassdauben und Stein erfreuen. Alle Krippen waren natürlich mit den üblichen Hauptdarstellern und Accessoires versehen, die meist von Hand geschnitzt und bemalt waren. Von den ausgestellten Exemplaren wurden deren 20 als private Leihgabe zur Verfügung gestellt, während die übrigen 31 im Eigentum der Bruderschaft stehen.
Diese wurden ihr in den vergangenen Jahren ebenfalls aus privater Hand überlassen. Ausstellungspremiere hatte diesmal das selbst gefertigte Krippchen des zehnjährigen Jonas Sturm (Kobern-Gondorf), der dieses mit berechtigtem Stolz den staunenden Besuchern zeigte.
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Auch die orientalische Version einer Weihnachtskrippe fand ausnahmslos Beachtung.
Auch die orientalische Version einer Weihnachtskrippe fand ausnahmslos Beachtung.
