8. Rudolf Caracciola Gedächtnis-Treffen
Chromblitzende Boliden
Viele Oldtimer Fans sammelten sich am schönen Rhein
Remagen. Knapp 100 Oldtimer der „Edelklasse“ steuerten die Oldtimerfreunde aus Nah und Fern zum Gedächtnis an den genau vor 70 Jahren verstorbenen Rennfahrer Rudolf Caracciola bei strahlendem Wetter an die Remagener Rheinpromenade. Der Rudolf-Caracciola-Club von 1981 um seinen Vorsitzenden Rolf-Dieter Meißner hatte zum 8. Mal zum „Gedächtnis-Treffen“ geladen, und zahllose Motorsportfreunde mit dem H-Kennzeichen stellten einer großen Publikumsschar ihre „Schätzchen“ am „Caracciola-Platz“ zur Schau. Moderator Martin Tillmann hieß jeden einzelnen Gast in dem chromblitzenden Boliden herzlich willkommen, nein – auch den in dem mit Absicht nicht renovierten Käfer aus längst vergangenen Tagen. Da hörte man sehnsuchtsvolle Worte vieler Fans: „So einen 500er Fiat habe ich auch mal gefahren“. Oder. „Der 4-türige Chevvi – ein Traum.“ Nicht jeder (meist männliche) Besucher kann sich am Steuer eines Boliden seinen Kindheitstraum erfüllen, doch gefahren ist fast jeder mal so einen T1 oder T2, eine Isetta oder einen Borgward. Ein besonderer Hingucker natürlich der „Weiße Elefant“, der Mercedes, auf dem Rudolf Caracciola 1927 das Eröffnungsrennen auf dem Nürburgring gewonnen hatte. „Papa Tom´s Jazz GmbH“ sorgte dazu noch zur musikalischen Unterhaltung. Ein besonderer Dank von Vorsitzendem Rolf-Dieter Meißner galt seinen Vereinsmitstreitern Rudolf Lohmer und Alexander Ziob, die für den reibungslosen Ablauf dieser Großveranstaltung verantwortlich zeichneten.
AB
„Nur gucken, nicht anfassen,“ stand an manch einem der „Schätzchen“, die an der Rheinpromenade Halt machten.
