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Der Kirchenchor ist eine Keimzelle des Glaubens

Chronik, Dank und Anerkennung

Generalversammlung beim Chor St. Peter Westum

13.03.2017 - 15:59

Westum. Dank und Anerkennung, Jahresberichte der Vorstandsmitglieder, Vorstandswahlen und Ausblicke prägten die Generalversammlung vom Chor St. Peter Westum im Gemeindehaus Westum. Pfarrer und Dechant Achim Thieser sprach von der zunehmenden Bedeutung pastoraler Räume im Bistum, in denen zukünftig trotz tief greifender struktureller Veränderungen der Glaube gelebt werden soll.

In diesem Zusammenhang würdigte er den Chor als eine Keimzelle des Glaubens, für sich selber und für das ganze Dorf. Er dankte den Chormitgliedern für ihre Treue und dafür, dass sie regelmäßig Zeit und Stimme für ihren Glauben opfern. Chorleiter Andreas Dietl dankte er ausdrücklich für seine hervorragende Chorarbeit und betonte die wertvolle organisatorische Arbeit des Vorstandes.


Abschied vom Chronistenamt


Die Chronistin Elke Evers-Höpfner berichtete in ihrer mit großem Interesse verfolgten Chronik von den Ereignissen im abgelaufenen Vereinsjahr.

Über die gewohnten Beiträge im Kirchenjahr hinaus bildeten das Laetare Konzert mit den Sinziger Turmbläsern in Westum, Konzerte mit dem Chor Cantate Con Spirito in Remagen und mit dem Ulmer Spatzenchor in Sinzig sowie konzertante Liedvorträge im Seniorenzentrum Bad Breisig neben zwei mitgestalteten Hochzeitsmessen zweifellos die musikalischen Höhepunkte. Aber auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz, vor allem das familiäre und sehr gesellige Adventessen im Ännchen wurde wieder in beste Erinnerung gerufen. Sichtlich bewegt gab Elke Evers-Höpfner mit Bedauern bekannt, dass sie ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung stellen möchte. Der Vorsitzende überreichte ihr für zwölfjährige Treue und akribische wie feinfühlige Berichterstattung einen Blumenstrauß. Alle Anwesenden würdigten ihre geschätzte Vorstandstätigkeit mit nicht enden wollendem Beifall.

Auch bei Chorleiter Andreas stand Dank an erster Stelle. Er erwähnte dabei die gute Zusammenarbeit mit Pastor Thieser. Ausdrücklich dankte er Dr. Wolfgang Kattner für seine Bereitschaft, notfalls kurzfristig und unvorhergesehen als Chorleiter einzuspringen.

Die große Anzahl an mitgestalteten Gottesdiensten und Konzerten wertete Dietl als Zeugnis guter und intensiver Zusammenarbeit, für die der Chor zu Recht große Aufmerksamkeit erfährt.

Erste Erfahrungen mit der Einführung moderner Probentechniken sind positiv, auch gefallen ihm der noch relativ junge Altersdurchschnitt der Chormitglieder und ihr Engagement. Für die Zukunft des Chores ist ihm deshalb nicht bange, wenngleich ihm gesundheitliche Probleme Sorge bereiten und die Befürchtung, nicht alle Vorhaben gewohnt zügig umsetzen zu können.


Ehrungen


Dem ausdrücklichen Dank des Vorsitzenden an den Chorleiter folgten Ehrungen für langjährige Treue zum Chor. Die Sopranistin Elfriede Schmidt verdiente dabei besondere Erwähnung für ihre seit 1946 außergewöhnlich lange aktive Zugehörigkeit von 70 Jahren.

Leider gab sie ihre Rolle im Chor auf, ebenso wie Elsbeth Guerack nach 35 Jahren, Franz Zimmermann nach 34 Jahren und Willi Zimmermann nach 13 Jahren. Sie alle haben sich um die Chorgemeinschaft verdient gemacht und ihr Ausscheiden aus der aktiven Chorgemeinde tut weh. Sie erhalten zum Dank und als Anerkennung ein Erinnerungsgeschenk. Gabi Remiorz erhält ein Weinpräsent für den aktuell treuesten Probenbesuch.

Wolfgang Kistner versprach, auch weiterhin für rechtzeitige und verlässliche Informationen sorgen zu wollen. Kassiererin Christa Röhrig berichtete über eine ausgeglichene Kassenlage, alle Vorhaben konnten auch finanziell im vertretbaren Maß gestemmt werden.

Die beiden Kassenprüfer bescheinigten eine tadellose Kassenführung, und es folgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft.


Neuwahl des Vorstandes


Wolfgang Breith übernahm die Leitung der turnusgemäßen Neuwahlen des Vorstandes. Im Ergebnis wurden der Erste Vorsitzende Hans-Lambert Lohmer, die Kassiererin Christa Röhrig, der Notenwart Johannes Lanzerath sowie der Beisitzer Wolfgang Kistner ohne Gegenstimme wiedergewählt.

Als Chronistin neu gewählt wurde Gabi Remiorz und als zusätzliche Beisitzerin Anamaria Muschinski. Kassenprüfer bleiben Christine Alfter und Marianne Küpper. Die Generalversammlung endete mit heiterer Vorfreude auf die kommenden Aktivitäten.

Es folgte die Eigenbewirtung mit verschiedenen Getränken, Würstchen und Salate. Dies sorgte zusätzlich für gute Stimmung und einen harmonischen Ausklang. Mehr Informationen über und vom Chor sind zu finden unter www.verein-im-netz.de/rexubo.

Pressebericht

Chor St. Peter Westum

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Kommentare
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Koblenzer Schulen

juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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