Seit über 30 Jahren Westerntreffen beim Sportschützenverein Wershofen
Cowboys und Indianer legten mit der Rifle an
Wershofen. Seit über 30 Jahren treffen sich die Freunde des Wilden Westens aus nah und fern zum alljährlichen Stelldichein am Schützenplatz in Wershofen und beweisen damit, dass der „Wilde Westen“ nicht gestorben ist. Zahlreiche Hobby-Wildwestler, Indianer, Cowboys und Trapper, hausen in Tipis und Lodges. Die Kleidung der Trapper nach indianischer Art ist authentisch. Besonders die Westernfreunde aus den Beneluxländern sind zahlreich vertreten, denn es gilt, sich nicht nur nach Trapper- oder Indianerart zu kleiden, es sind auch Schießwettbewerbe zu bestreiten. Dabei konnten sich die Schützen mit dem Unterhebelrepetiergewehr (der klassischen Winchester Rifle), mit dem Vorderladergewehr, dem Revolver und der Vorderladerpistole in vier Disziplinen mit fünf Schuss auf die Scheibe messen. Den Ladys war das Bratpfannenwerfen vorbehalten, wobei es galt, eine gusseiserne Bratpfanne bis zu einem vorgegebenen Ziel zu schleudern.
Die Veranstaltung ist einem sogenannten Rendezvous nachempfunden, einem großen Treffen der Trapper, Mountain Men, Pelzjäger, Waldläufer, Händler und Indianer. Die Händler boten in ihren Zelten von Holz- und Lederarbeiten bis zum Indianerschmuck vieles an, was zum Charakter des Treffens passte. Für das musikalische Feeling sorgten „Saddle Up“. So hatten es die Sportschützen Wershofen auch in diesem Jahr verstanden, einen Hauch von Abenteuer und die Freiheit des „Wilden Westen“ zu vermitteln. SES
Viele Teilnehmer hatten sich ihre stilechten Unterkünfte mitgebracht. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Mit der Winchester Rifle fünf Schuss auf die Scheibe. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Diese beiden hatten ihren Spaß beim Westerntreffen. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
