EVM-Gruppe lässt derzeit 360-Grad-Panoramaaufnahmen in ihrem Versorgungsgebiet erstellen
„Cyclomedia-Autos“ unterwegs in der Region
Koblenz. „Vorabinformationen statt Vor-Ort-Termine“ so sieht die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm-Gruppe) einen großen Vorteil im Erstellen von 360-Grad-Panoramaaufnahmen in ihrem Versorgungsgebiet. Durch die Cyclomedia Deutschland GmbH werden die Aufnahmen von insgesamt drei Fahrzeugen gefertigt, die auf ihrem Dach eine Spezialkamera montiert haben. Die Aufnahmen sind georeferenziert. Das bedeutet, dass die Fotos mit den jeweiligen GPS-Daten verbunden werden. So kann die evm-Gruppe diese Aufnahmen unter anderem für die Vorab-Planung von Baumaßnahmen nutzen, Flächen am Bildschirm ausmessen oder die Situation vor Ort ansehen, ohne einen direkten Ortstermin. Die Autos fahren die Straßen in einem Teil des Versorgungsgebietes der evm-Gruppe ab. Hiervon ist der Großraum Koblenz und der Westerwald betroffen. Die Aufnahmen werden sei Mitte März bis zum 30. April gemacht. Die Kamerahöhe liegt unter 2,1 Meter und damit auf der Höhe einer normalen Person und deren Perspektive. Die Panoramaaufnahmen werden ausschließlich für interne Zwecke der evm-Gruppe und gegebenenfalls für Anwendungen innerhalb der jeweiligen Kommune genutzt und nicht im Internet veröffentlicht. Daher können die Aufnahmen nicht von der Öffentlichkeit eingesehen werden.
Exakte Koordinaten
Etwa 3.000 Kilometer werden im Versorgungsgebiet befahren und es entstehen dabei etwa 600.000 Bilder. Alle fünf Meter macht die Kamera ein Bild. Bei jedem Foto sind die exakten Koordinaten hinterlegt und genau diese Kombination aus Bild und Daten ist für die evm-Gruppe so attraktiv. „Der große Vorteil für uns liegt darin, dass wir die Panoramaaufnahmen und die Daten unseres Geo-Informationssystems übereinanderlegen können“, berichtete Dr. Andreas Hoffknecht, Geschäftsführer der Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG, der Netzgesellschaft in der evm-Gruppe. „Am Computer erscheinen dann fotorealistische Aufnahmen, auf denen wir die exakte Lage unserer Versorgungsleitungen einblenden können.“ Diese hochmoderne Lösung verschafft den Netzspezialisten der evm-Gruppe beispielsweise die Möglichkeit, Flächen genau zu vermessen, ohne dafür das Büro verlassen zu müssen. „Messen direkt am Bild statt vermessen auf der Straße“, bringt Michael Arthen, Geschäftsführer der Firma Cyclomedia Deutschland auf den Punkt. Von den diversen Einsatzmöglichkeiten ist auch evm-Vorstandsvorsitzender Josef Rönz beeindruckt: „Dieses komplexe System versetzt uns in die Lage, unsere Arbeitsabläufe noch effizienter zu gestalten. So können wir etwa die Planungen oder Überprüfungen von Baumaßnahmen mit dieser fotorealistischen Unterstützung entscheidend verbessern.“ Außerdem können Kundenanfragen noch schneller beantwortet werden – von der Kostenersparnis für die Kunden einmal ganz abgesehen. Bei den Fotos werden im Anschluss sämtliche KFZ-Kennzeichen und alle Personen verpixelt und damit unkenntlich gemacht. Befahren werden nicht nur die Hauptstraßen, sondern auch alle befahrbaren Straßen, Wege und Gassen. Sogar in einem Notfall können die digitalen Möglichkeiten von Nutzen sein. Bei einer akuten Störung liefert die fotorealistische Ansicht mitsamt dem angezeigten Leitungsverlauf wertvolle Hinweise, die dem Monteur vor Ort mitgeteilt werden können. So weiß dieser schneller, wo er welche Leitung findet und wo er ansetzen muss.
US
Eine Spezialkamera auf dem Dach des Fahrzeuges macht mit fünf Kameras hochauflösende Fotos während der Fahrt.
Das „Cyclomedia-Auto“ ist vollgepackt mit Technik und eine Kamera fertig Panoramabilder.
Artikel melden
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Manga jetzt in der Stadtbibliothek verfügbar
- Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Transparenz statt Taktikspielchen: 24h-Reglement sorgt für Ausgleich
Hoher Aufwand für hohe Chancengleichheit
Nürburgring. Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring erfahren in diesem Jahr einen spektakulären Andrang. Nicht nur Fans aus der ganzen Welt wollen bei dem legendären Langstreckenrennen vor Ort sein, sondern auch immer mehr internationale Teams. Die hohe Nachfrage sorgt auch für eine große Herstellervielfalt: Mit Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche werden voraussichtlich neun verschiedene Marken alleine in der Top-Klasse SP9 vertreten sein.
Weiterlesen
Oberbürgermeister Dirk Meid zum Tod des Schauspielers Mario Adorf
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf
Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.
Weiterlesen
Zum Tod von Mario Adorf
Ministerpräsident Alexander Schweitzer würdigt Mario Adorf als Weltstar mit rheinland-pfälzischen Wurzeln
Mit großer Betroffenheit und Trauer hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer auf den Tod des Schauspielers und Trägers der Carl-Zuckmayer-Medaille, Mario Adorf, reagiert. „Mario Adorf war ein Ausnahmeschauspieler und Weltstar, der seiner Heimatstadt Mayen und dem Land Rheinland-Pfalz stets eng verbunden blieb.
Weiterlesen
