Science to Class
DNA-Analyse in der Praxis erprobt
Rheinbach. Sie hatten schon einiges darüber gehört, jetzt durften sie sich praktisch mit der Frage auseinandersetzen, was ein genetischer Fingerabdruck ist: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe elf am Erzbischöflichen St. Joseph-Gymnasium arbeiteten jeweils einen Tag im mobilen Labor „Science to Class“. Dr. Ina Siebenkotten und Dr. Ellen Barzen führten die Schülerinnen und Schüler in einem Biologieraum der Schule an die Laborarbeit heran und zeigten ihnen, wie sie aus der Mundschleimhaut die DNA isolieren können. Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es für die jungen Biologinnen und Biologen unter anderem ans Zentrifugieren und Pipettieren. In einem Thermocycler wurde die DNA mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion vermehrt, um sie dann zu analysieren – als Grundlage für den genetischen Fingerabdruck.
Ziel sei es, exemplarisch die Vorgehensweise kennen zu lernen, so Dr. Ina Siebenkotten. Sie freute sich, dass die Jugendlichen mit einem sehr guten Vorwissen ins Praktikum gekommen waren und dementsprechend mitarbeiteten. Die Schülerinnen und Schüler hatten Freude daran, in die Laborarbeit hineinzuschnuppern und äußerten sich positiv über die Möglichkeit, theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden. Finanziert wurden die Labortage, die seit einigen Jahren fester Bestandteil der Arbeit am St. Joseph-Gymnasium sind, durch die Landesinitiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI). Weitere Infos: http://science-to-class.de/.
Pressemitteilung des
Erzbischöflichen
St. Joseph Gymnasiums
