DRK Koblenz trägt die Fackel der Menschlichkeit weiter
Koblenz. Seit 1992 reisen tausende Menschen aus der ganzen Welt nach Norditalien, um alljährlich zum 24. Juni bei einem Fackelzug (italienisch = Fiaccolata) von Solferino nach Castiglione delle Stiviere an die Anfänge der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung durch den Schweizer Henri Dunant 1859 zu erinnern.
Auch das Deutsche Rote Kreuz möchte an seine Wurzeln erinnern und schickt seit 2021 eine Fackel zur Fiaccolata nach Solferino. Dabei wird eine Ölfackel – das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ – nach Art eines Staffellaufs von Rotkreuzverband zu Rotkreuzverband von Nord nach Süd weitergereicht, bis es am 24. Juni den kleinen Ort Solferino, dem Gründungsort des Roten Kreuzes, erreicht. Jeder der 19 DRK-Landesverbände hat etwa eine Woche Zeit, um die Fackel durch sein Gebiet zu transportieren.
Am 9. Mai übernahm das Koblenzer Rote Kreuz diese Fackel. Mit der Teilnahme an diesem Staffellauf durch Deutschland möchte das DRK Koblenz dabei ganz bewusst ein Zeichen für die Achtung der Menschlichkeit in dieser Welt setzen!
Am späten Nachmittag seilte sich die DRK-Bergwacht Ettringen mit seinem Team hoch über Koblenz von der Aussichtsplattform auf dem Festungsplateau ab. Oberbürgermeister David Langner und Ulli Piel vom DRK Koblenz nahmen gerne dieses Licht der Hoffnung und Menschlichkeit entgegen und übergaben es den Kindern des Koblenzer Jugendrotkreuzes um ihre Leiterin Heike Nick, um es hinunter in die Innenstadt von Koblenz zu tragen. Die Kinder wählten dabei den Weg zur Bergstation der Seilbahn. Auch die Seilbahn als verbindendes Element freute sich indirekt „Träger“ dieser besonderen Fackel sein zu können, sie nach Koblenz zum Rheinufer zu fahren. An der Talstation ausgestiegen übergaben die Kinder im Beisein des Koblenzer Oberbürgermeisters, der DRK-Bergwacht, dem Rettungsdienst und den vielen Ehrenamtlichen aus der Bereitschaft/dem Sanitätsdienst mit der Landesärztin Dr. Barbara Jarmusch die Fackel an die DRK-Wasserwacht aus Cochem. Mit der Fackel an Bord umrundeten sie das symbolträchtige Deutsche Eck und legten am Peter-Altmeier-Moselufer mit der Fackel wieder an.
Dort übernahmen die Ehrenamtlichen aus der Bereitschaft dieses Licht der Hoffnung und Menschlichkeit, entzündeten daran ihre eigenen Fackeln und trugen sie durch die Koblenzer Altstadt bis zum DRK-Haus der Begegnung an der Liebfrauenkirche. Hier gedachte man gemeinsam an der Stele zur Gründung des Deutschen Roten Kreuzes 1950 in Koblenz mit dem Lichtschein der Fackel an die Menschen, die Not leiden, von Gewalt betroffen sind, Krisen und Katastrophen erfahren – „ganz im Zeichen der Hoffnung und der Menschlichkeit, dem einen roten Kreuz“, so Ulli Piel vom DRK Koblenz.
Pressemitteilung DRK Koblenz
Die Fackel der Menschlichkeit.
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