„Damals – und die Hoffnung starb zuletzt“
„Damals – und die Hoffnung starb zuletzt“
Bendorf-Sayn. „Was hätten wir tun können?“ Mit diesen Worten endet das neueste Buch der Bendorfer Autorin Panja Bartsch „Damals - und die Hoffnung starb zuletzt.“ „Diese Frage konnte mir bei der umfangreichen Recherche kein Zeitzeuge beantworten. Darum möchte ich mit diesem, auf wahrer Begebenheit basierenden Roman auch gerne eine Diskussion auslösen. Denn wir, die Nachkriegs-Generationen, haben kein Recht, zu urteilen“, so Bartsch.
Ihre Recherchen brachten sie zu historischen Dokumenten, auch Wetter und Mondphasen spielen eine wichtige Rolle, atemberaubender Lokalkolorit, medizinische und psychologische Aspekte und nicht zuletzt das ostpreußische Wörterbuch, die typisch asurischen Redewendungen. Panja Bartsch stellt das Buch bei einer Autorenlesung am 10. November um 15 Uhr im Mühlenmuseum Heins Mühle bei freiem Eintritt vor, Spende erbeten. Von je verkauftem Buch geht je ein Euro an „Ein Herz für Kinder“ unter dem Motto: den Vorfahren gerecht werden - den Nachfahren (Nachkommen) helfen. „Der Inhalt dieses Buchs hat mich ganz tief berührt, sich für immer in meine Seele eingebrannt. Es ist ein biografischer Roman, dessen Erzählweise die Leser hautnah zu den Protagonisten und deren Leben bringt. Es war seit langem die bewegendste und emotional ergreifendste Zeit, die ich mit einem Buch verbrachte. Die Intensität mit welcher die Autorin vermag, die bewegende Handlung der Leserschaft so nahezubringen, ist eine beachtlich schriftstellerische Leistung“, so Heidelinde Penndorf in ihrer Rezension.