Evangelische Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim lädt ein
Damit aus Fremden Freunde werden
Offener Treff im Paul-Gerhardt-Haus ab dem 8. Juni
Mülheim-Kärlich. Zweimal im Monat öffnet das Paul-Gerhardt-Haus der evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim seine Räume für Einheimische und Geflüchtete zur Begegnung. Der Diakonieausschuss der Gemeinde in Kooperation mit den „Helfenden Händen der VG Weißenthurm“ und den „Regionalen Soziallotsen“ will eine Möglichkeit bieten, dass man sich treffen kann und unterstützen, dass sich aus dem gemeinsamen Tun Freundschaften ergeben. Gunthard Kissinger, der Vorsitzende des Diakonieausschusses, ist der Überzeugung, dass dies der beste Weg ist, um Integration zu leben und zu ermöglichen.
Giesela Bernert, die Koordinatorin der „Helfenden Hände“, nahm gerne am ersten Planungstreffen gemeinsam mit einigen Geflüchteten teil. Als Start für den ersten offenen Treff wurde der 8. Juni, 18 Uhr, vereinbart.
Zum ersten Abend möge bitte jeder eine kleine Leibspeise mitbringen, die man dann mit anderen Gästen teilen kann. Die Initiatoren hoffen, über diesen ersten Schritt ein gutes Fundament für weitere offene Abende legen zu können.
Der offene Treff bietet die Möglichkeit zum miteinander Reden, Spielen und ab und zu auch zum gemeinsamen Kochen und Essen. Ein Kicker und Billardtisch sind im Haus vorhanden. Darüber hinaus will man auch einmal gemeinsam musizieren, tanzen, ein Fußballspiel anschauen und so weiter. Es werden Zeitungen und Zeitschriften ausliegen. Noch eingerichtet werden ein oder zwei Computerarbeitsplätze, an denen man sich informieren kann und Kontakte mit Freunden und Verwandten pflegt. Zeitgleich sind im Paul-Gerhardt-Haus die „Regionalen Soziallotsen“ zur Beratung der Gäste mit einem Hilfebedarf in einer sozialen Fragestellung.
Wer bei der Vorbereitung und Durchführung der Abende als Helfern aktiv sein will, kommt bitte zum nächsten Planungstreffen am 1. Juni ab 18 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus. Wer Fragen oder Anregungen hat, kann sich an Gunthard Kissinger, E-Mail gkissinger@online.de oder Tel. (02 61) 6 50 13 78, wenden.
Der erste offene Abend ist am 8. Juni ab 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer mag, darf für dieses Projekt gerne etwas spenden.
