Am Tag des Ehrenamts großes Lob von der Ehrenamtsbörse Wachtberg e.V.
Danke an alle, die im Ehrenamt unterwegs sind
Wachtberg. Gemeinde Wachtberg. Am 5. Dezember war der Tag des Ehrenamts. Daran erinnerte die Ehrenamtsbörse Wachtberg e.V., die sich für bürgerschaftliches Engagement einsetzt und für das Ehrenamt wirbt. Etwa 27 % der Bürger*innen engagieren sich in irgendeiner Weise für das Ehrenamt. „Es gibt viele Möglichkeiten, sich für eine ehrenamtliche Tätigkeiten einzusetzen. Ob im Naturschutz, bei der freiwilligen Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk, bei sozialen Projekten oder in der Nachbarschaftshilfe – es gibt in allen Bereichen gesellschaftlichen Zusammenlebens zahlreiche Gelegenheiten, ehrenamtlich zu helfen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Wachtberger Ehrenamtsbörse e.V. zum Tag des Ehrenamts.
Als jüngstes Beispiel verweist der Vorstand der Wachtberger Ehrenamtsbörse auf die vielen, coronabedingten Einkaufshilfen, die sich seit Beginn der Pandemie in den einzelnen Orten und den Nachbarschaften gebildet haben.
„Das sind gute Beispiele ehrenamtlichen Engagements für das Miteinander zwischen Menschen und den Generationen“, heißt es in der Pressemitteilung. Auch die Ehrenamtsbörse selbst hatte sich hier dank vieler Wachtberger Bürger*innen aktiv eingebracht.
Sich zu engagieren und der Gesellschaft etwas zurückzugeben ist einer der Gründe zur Übernahme eines Ehrenamtes. Viele möchten aber auch mithelfen, um in gemeinnützigen Vereinen ihren Ort weiterzuentwickeln, Traditionen wie St. Martin, aufrecht zu erhalten oder beispielsweise alleinerziehende Familien bei Hausaufgabenbetreuung zu unterstützen oder bei anderen ehrenamtlichen Gelegenheiten mitzuhelfen, die Gesellschaft solidarischer zu machen.
Ehrenamtliches Engagement ist auch außerhalb seines eigenen Wohnorts der Grundpfeiler gemeinschaftlichen Zusammenlebens. So kann man zum Beispiel bei der Justiz als gleichberechtigter, ehrenamtlicher Richter (Schöffe) ebenso sein Tätigkeitsfeld finden, wie in der Natur- und Landschaftspflege bei einem der vielen Naturschutzverbände: Entweder hier vor Ort in Wachtberg, bei Projekten in der Region oder deutschland- und weltweit.
Der Tag des Ehrenamts letzte Woche erinnerte daran, dass man nicht nur persönlich, sondern auch beruflich davon profitieren kann. Bei der Jobsuche hilft das ehrenamtliche Engagement als Nachweis sozialer Kompetenz. Mit einem „quasiamtlichen“ Engagementnachweis, der von gemeinnützigen Vereinen unter bestimmten Voraussetzungen eigenständig ausgestellt werden kann, kann so eine Bewerbung oder ein beruflicher Aufstieg positiv beeinflusst werden. Viele Ehrenamtstätigkeiten können unter Umständen auf die Ausbildung oder das Studium angerechnet werden. Wer beruflich neue Herausforderungen sucht, kann bei einer freiwilligen Tätigkeit erproben, ob das neue Arbeitsfeld das Richtige ist – und manchmal klappt aus einer ehrenamtlichen Tätigkeit der Sprung in eine Festanstellung. Die Einbeziehung ehrenamtlicher Aufgaben ist in jedem Lebenslauf förderlich.
Die landesweit eingeführte Ehrenamtskarte, für die sich die Ehrenamtsbörse Wachtberg bei der Gemeinde Wachtberg stark gemacht hatte, ermöglicht den Inhabern, zahlreiche Vergünstigungen bei Einkäufen in ganz Nordrhein-Westfalen bei mit machenden Geschäften zu erhalten. Besonders erfreulich ist, dass nunmehr auch in Meckenheim diese Ehrenamtskarte eingeführt werden wird.
„Der Tag des Ehrenamts ist seit 1986 ein freundlicher, aber regelmäßiger Appell. Es soll jeden ermuntern, sich ehrenamtlich in seinem Umfeld, seiner Stadt oder zu Themen einzubringen, die ihn interessieren“ wirbt die Wachtberger Ehrenamtsbörse e.V. für das Ehrenamt.
Eine Übersicht zu den Möglichkeiten, sich ehrenamtlich in Wachtberg, Bonn und der Region zu engagieren findet sich auf der homepage der Ehrenamtsbörse unter ehrenamtsboerse-wachtberg.de
