Mitarbeiter im Koblenzer Behördenhaus geehrt
Dankeschön für Blutspenden
Koblenz. Zu einer kleinen Feierstunde anlässlich der Ehrung verdienter Blutspender des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hatten Vizepräsident des BAAINBw, Generalmajor Klaus Veit, und Oberstabsarzt Dr. Iris Sönnichsen vom Blutspendedienst der Bundeswehr ins Bundesbehördenhaus eingeladen.
Bei seiner Begrüßung zeigte sich Generalmajor Veit „erfreut über diesen schönen Anlass“. Gemeinsam mit der Spendeärztin beim Zentralen Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr Koblenz, Oberstabsarzt Dr. Iris Sönnichsen, begrüßte er zivile und militärische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BAAINBw, die für ihre besonders hohe Blutspendebereitschaft geehrt werden sollten. Spitzenreiter waren Regierungsamtsrätin Martina Kohl und Regierungsamtsrat Thomas Högl, die für 110-maliges Blutspenden ausgezeichnet wurden.
Generalmajor Veit betonte seine Freude über die Beteiligung von Soldaten, Beamten und Angestellten an der regelmäßigen Blutspende: „Auch am heutigen Tag wird eindrucksvoll sichtbar, dass im BAAINBw alle an einem Strang ziehen.“
In entspannter Atmosphäre trug Sönnichsen Informationen und interessante Details rund um das Thema „Blutspende“ vor. Die Oberstabsärztin informierte die engagierte Teilnehmerrunde zu aktuellen Daten und Fakten; so würden in Deutschland jährlich rund vier Millionen Blutspenden benötigt. Das sind über 10.000 Spenden pro Tag. Die meisten Blutkonserven würden – entgegen allgemeiner Auffassung – nicht in der Notfall-Medizin verwendet, sondern in der Behandlung onkologischer Erkrankungen.
Man könne davon ausgehen, dass der Bedarf – auch wegen der demographischen Entwicklung – deutlich zunehmen werde. „Wir werden alle älter“, erklärte Sönnichsen, und die fortschreitende Technik ermögliche eben auch die regelmäßige Therapie älterer Menschen.
Auftragsgemäß sei der Bedarf innerhalb der Bundeswehr durch die Einsätze definiert, fügte sie an: „Unser primärer Auftrag ist die Versorgung der Einsätze“.
Blut spenden heißt Leben retten
Die Frage nach den Beweggründen für die regelmäßige Blutspende beantworteten die Teilnehmer einhellig mit dem Bewusstsein für einen ständigen Bedarf an Blutkonserven und der Tatsache, mit wenig Aufwand viel Gutes für seine Mitmenschen tun zu können. Auch fördere regelmäßiges Blutspenden das eigene Wohlbefinden, bestätigte Sönnichsen. So sei eine positive Wirkung bei Bluthochdruck medizinisch nachgewiesen, auch der vermehrte Abbau alter Zellen werde unterstützt.
„Ich fühle mich nach jeder Spende deutlich besser als zuvor“, beschrieb ein Teilnehmer seine Motivation. „Wir hoffen, zukünftig noch mehr Spender gewinnen zu können, gerade mit Blick auf den möglichen Bedarf für unsere Soldatinnen und Soldaten im Einsatz“, bekräftigte der militärische Vizepräsident.
Zum Abschluss der kleinen Feierstunde ließ es sich Generalmajor Veit nicht nehmen, jedem der Blutspender persönlich zu gratulieren und seine Anerkennung auszudrücken. Gemeinsam mit Dr. Iris Sönnichsen überreichte er die Ehrenurkunden und -nadeln des Blutspendedienstes und bedankte sich noch einmal bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern: „Dankeschön für Ihre Spenden! Hoffen wir auf viele, die es Ihrem Beispiel gleichtun.“
Pressemitteilung des
Bundesamtes für Ausrüstung,
Informationstechnik und Nutzung
der Bundeswehr
Generalmajor Klaus Veit und Oberstabsarzt Dr. Iris Sönnichsen ehren Regierungsamtsrätin Martina Kohl für 110-maliges Blutspenden.
Generalmajor Veit und Oberstabsarzt Dr. Iris Sönnichsen ehren Regierungsamtsrat Thomas Högle für 110-maliges Blutspenden.
