Carneval Comité Oberlahnstein e.V. hielt Mitgliederversammlung ab
Das CCO wächst immer weiter
Verein konnte in allen Bereichen positive Entwicklungen und Ergebnisse verzeichnen
Lahnstein. Bei der Mitgliederversammlung des Carneval Comité Oberlahnstein (CCO) bekamen die erschienenen Vereinsmitglieder überwiegend positive Nachrichten und Zahlen zu hören. In der Mensa des Marion-Dönhoff-Gymnasiums hatten sich zahlreiche CCO-Aktive und Freunde des Vereins versammelt, um bei der Jahreshauptversammlung auf die vergangene Kampagne zurückzublicken und auch den Blick nach vorne zu richten.
Für den dienstlich verhinderten Vorsitzenden Helmut Hohl begrüßte die stellvertretende Vorsitzende Eva Bonn die Mitglieder. Elferratspräsident Markus Krapf übernahm den Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden und konnte vieles aus den Aktivenkreisen des CCO erzählen. Schließlich besteht die Vereinsarbeit nicht nur aus den Fastnachtsumzügen, den Sitzungen und anderen Saalveranstaltungen, auch das übrige Vereinsleben des CCO ist sehr rege. So kamen unter anderem der Kinder- und Jugendausflug nach Pohl, die Vatertagstour des Elferrats nach Bad Neuenahr-Ahrweiler, die Ausflüge des Ex-Lahnos und der Ex-Tollitäten, die Teilnahme an der Oberlahnsteiner Kirmes, der großartige Vereinsausflug nach Aachen und die Teilnahme am Hexenmarkt zur Sprache. Auch die Aktivitäten die Gruppierungen der PiCCOlos und der CCO-Narren und die erfolgreich ausgerichteten RKK-Landesmeisterschaften im Kindergardetanz fanden hinreichend Erwähnung.
Gut besuchte Sitzungen
Bei den drei bestens besuchten großen Trockensitzungen standen wieder mehr als 300 CCO-Aktive aller Generationen auf und hinter der Bühne. Das Sitzungsprogramm erstreckte sich wieder über fast sechs Stunden und bot eine bunte Show aus Tanzdarbietungen, Büttenreden und Musik. Die Besucher aus nah und fern waren begeistert und zollten dem Verein viel Lob für diese professionelle Sitzung. Auch das 27. Männerballett-Festival mit den neuen Moderatoren Tobias Kalb und Maja Schmidt ging unter der Leitung von Hans-Georg Meier und dessen Frau Stefanie Muno-Meier vor ausverkaufter Halle hervorragend über die Bühne. Die Lahnsteiner Tollitäten, Prinz Klaus V. vom närrischen Zugmarschall-Amt und Lahno-Rhenania Vera I., herrschten 32 Tage lang über ihr närrisches Volk an Rhein und Lahn und hatten unglaublich viele Termine innerhalb und außerhalb Lahnsteins zu absolvieren.
Gute Kooperation mit Garden
Beim Sessionsempfang wurde eine große Anzahl an Jubilaren und verdienten Aktiven geehrt. Der Tollitäten-Empfang wurde im neuen Gewand präsentiert und war ein besonderes Ereignis. Der Kinderkarneval in der Stadthalle und der Kinder- und Jugendumzug hatten sich der Tatsache zu stellen, dass in Rheinland-Pfalz Winterferien waren. Trotzdem waren die Besucher- und Teilnehmerzahlen positiv. Lediglich bei der SWR4-Schlagerparty am Fastnachtssamstag spürte man einen leichten Rückgang infolge der Ferien, was aber der tollen Stimmung keinen Abbruch tat. „Auch 2020 werden wir zusammen mit den 24ern und SWR 4 diese tolle Party wieder anbieten“ verkündete Markus Krapf. Besonders hervorzuheben war die überaus positive Zusammenarbeit mit den Lahnsteiner Garden, der Prinzengarde Funken Blau-Weiß, der Traditionsgarde Rot-Weiß und der Närrischen Turmgarde. Auch zum NCV und den Möhnen Immerfroh pflegt das CCO enge Verbindungen, besucht die Veranstaltungen und macht bei der Kappenfahrt mit. Der 75. Oberlahnsteiner Rosenmontagszug, der im Mittelpunkt der Kampagne 2019 stand, konnte mit großer Beteiligung und bei toller Stimmung stattfinden. Interims-Zugleiter Volker Kalb hatte aber angesichts des unangenehmen Wetters die schwere Entscheidung zu treffen, den „Romozug“ um eine Runde zu verkürzen. Beim Finale auf dem Salhofplatz herrschte jedoch eine tolle Stimmung, und die teilnehmenden Gruppen konnten sich über attraktive Preise und Auszeichnungen freuen.
Mitgliederzahl gestiegen
Den Geschäftsbericht trug der Zweite Vorsitzende Volker Kalb vor. Er hatte interessante Zahlen, Daten und Fakten im Gepäck. Gleich zu Beginn hatte er die positive Meldung zu verkünden, dass die Mitgliederzahlen beim CCO trotz Austritten und Todesfällen nach einem kleinen Negativtrend in der jüngeren Vergangenheit im Geschäftsjahr 2018/19 unterm Strich wieder angewachsen sind. Das CCO hatte am Tag der Mitgliederversammlung 1.105 Mitglieder. Das jüngste Mitglied hatte erst im Oktober letzten Jahres das Licht der Welt erblickt, und das älteste Mitglied wird in diesem Jahr 96 Jahre alt. 197 Vereinsmitglieder sind unter 20 Jahre alt. Gewürdigt wurden insbesondere die Leistungen der großen Tanzsportabteilung, die bereits jetzt wieder fleißig für die kommende Kampagne trainiert und immer weiter wächst. Kalb hob auch die sehr gute Zusammenarbeit mit vielen Sponsorpartnern des Vereins hervor, ohne deren Unterstützung der Verein nicht in der Lage wäre, die zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen zu stemmen. Den größten Brocken an Kosten verursachen naturgemäß die beiden Umzüge, was aber auch der satzungsgemäßen Aufgabe des Vereins entspricht. Schatzmeisterin Sabine Hohenbild konnte trotz gestiegener Kosten wieder positive Zahlen in ihrem Kassenbericht vorlegen. Diese verdankt der Verein dem Fleiß und dem Einfallsreichtum seiner Aktiven, des Vorstands und der einzelnen Gruppierungen. Das CCO-Jahrbuch bleibt weiter ein Erfolgsmodell, die Haussammlung und auch die Sammlungen währen der Trockensitzungen sind ebenso wichtige Einnahmequellen wie auch der Verkauf der Zugabzeichen. Den größten Posten auf der Habenseite stellen jedoch die Mitgliederbeiträge. Diese sind für die Existenz des Vereins äußerst wichtig, und deshalb sei es auch eine ständige Aufgabe, neue Mitglieder für das CCO zu gewinnen, denn in jedem Jahr gingen naturgemäß auch Vereinsmitglieder aus den verschiedensten Gründen wieder verloren. Die jüngste Entwicklung zeigt jedoch wieder nach oben, sodass die Zukunftsfähigkeit des Vereins bewiesen ist. Da auch die Kassenprüfung keine Beanstandungen ergab, konnte die Mitgliederversammlung der Schatzmeisterin und dem Vorstand Entlastung erteilen.
Motto für 2020 steht fest
Bevor Eva Bonn die Versammlung schloss, wurden die diesjährigen Tollitäten Klaus Faßbender und Vera Schmitz mit der Goldenen Ehrennadel des CCO ausgezeichnet. Und auch das Sessionsmotto für 2020 wurde bekannt gegeben. Es lautet vieldeutig: „Die Fassenacht muss Zauber bleiben“, ein Motto also, das auch zum Nachdenken anregt. Mit dem Hinweis auf die bald folgenden Einsätze des CCO im Rahmen des 50-jährigen Stadtjubiläums und weitere Aktivitäten im laufenden Jahr konnte Eva Bonn die Mitgliederversammlung schließen.
