Allgemeine Berichte | 11.02.2017

2. Närrischer Nachmittag der CDU Seniorenunion der Verbandsgemeinde Mendig

Das DRK-Heim war im Ausnahmezustand

Über 60 Senioren konnte Hubertine Kammerscheid im DRK-Heim begrüßen.  privat

Mendig. Am vergangenen Dienstag ab 15.11 Uhr, gab es kein Halten mehr: Einige Mitglieder der CDU Seniorenunion hatten einen bunten Strauß von Büttenreden, gesanglichen Darbietungen und sogar eingespielten Sketchen gebunden, der letztlich niemand auf seinem Stuhl hielt. Aber der Reihe nach: Nach kurzer Begrüßung der verkleideten Narrenschar durch die stellvertretende Vorsitzende Hubertine Kammerscheid – 61 kostümierte Seniorinnen und Senioren hatten sich im DRK-Heim Mendig eingefunden – fiel der Startschuss mit Musik und Schunkeln. Lothar Tentler übernahm das Zepter und leitete zu Programmpunkt eins, der Einnahme der üblichen karnevalistisch geprägten Verpflegung, über. Es gab leckere Quarkbällchen und Berliner zum Kaffee, aufgelockert durch karnevalistische Melodien, live vorgetragen von Wolfgang Porz.

Irene Breitkopf bewies ihr rhetorisches Talent mit einem Vortrag über das Älterwerden – „Mensch, du wirst alt“, also eine Thematik, durchaus selbstironisch, die auch in Bezug auf die anwesende Seniorenschar bezogen war. Schon an dieser Stelle war erkennbar klar, dass es ein wunderbarer Nachmittag werden würde.

Musik und Vorträge im Wechsel

Die nachfolgenden Vorträge wurden im Wechsel mit einschlägiger Karnevalsmusik aufgeführt. Der Sketch „Was ist Politik“ wurde von Karin Rieser, Gerhard Schäfer und Klaus Montermann vorgetragen. Der Vater erklärt dem Sohn anhand der Rollenverteilung in der Familie, auf lustige Weise, wie „Politik“ funktioniert.

Es folgte Lothar Spitzley, der in Mendiger Dialekt zu erklären versuchte, was man mit dem Wort „Eppes“ alles anfangen kann. Sowohl ihm, als auch Hannelore Spitzlay als Schulmädchen aus Rieden war es schon nach wenigen Pointen gelungen, die Lachmuskulatur aller anwesenden Närrinnen und Narren stark zu strapazieren. Die Wogen glätteten sich ein wenig, als Mitglieder den Song „Marmor, Stein und Eisen bricht“, textlich auf die Sorgen und Probleme älterer Menschen angepasst, vortrugen. Der Refrain wurde natürlich von allen Närrinnen und Narren lauthals mitgesungen. Es folgte ein von Karin Rieser und Rita Hermann mit leicht östlichem Akzent herrlich vorgetragener Dialog, ein sogenanntes „Migrantengespräch.“

Protestanten und andere Berufe

Ein weiterer Sketch mit Mendiger Hintergrund ließ schon beim Eintreffen der Akteure die Wellen höherschlagen. In der in Mendiger Dialekt vorgetragenen „tragischen Familiengeschichte“ mit dem Titel „Streng katholisch“ ging es um eine Familie aus Mendig, die schon seit Jahren ihre Tochter nicht mehr gesehen hatte. Bei ihrem Bekenntnis, ihr Geld in Frankfurt als Lebedame verdient zu haben, drehte der Vater durch und wollte sie aus dem Haus weisen. Die Tochter kam ihm jedoch zuvor und beschenkte die Mutter, den Bruder und letztlich auch den Vater mit einem tollen Auto. Das veranlasste selbigen zu der Frage, ob er sie denn recht verstanden habe: „Prostituierte?“ Als sie das dann bejahte, äußerte er, dass das ja ein Glück sei, denn er hätte „Protestantin“ verstanden. Akteure waren: Marlis Ammel-Welsch, Karin Rieser, Gerhard Schäfer und Klaus Montermann. Als danach Herbert Kranz eine witzige Kölner Geschichte aus den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg vortrug und sogar auf seine höchst gekonnte Art ein Kölner Karnevalslied von Willi Ostermann vortrug, befand sich die Stimmung erneut auf dem Siedepunkt. Selbstverständlich wurde eine Zugabe gefordert und auch geliefert, zumal der Refrain von allen mitgesungen wurde.

Einen glänzenden Abschluss dieses unvergesslichen Nachmittags prägte Lothar Tentler mit seiner speziellen Büttenrede. Er versteht es, in eindrucksvoller Form einzelne Pointen punktgenau zu setzen. Schon nach dem ersten Halbsatz waren die närrisch gewordenen Seniorinnen und Senioren nicht mehr zu halten. Dieser Nachmittag klang mit besonderem Dank an alle Akteure und speziell auch an Wolfgang Porz, ohne dessen musikalische Beiträge ein solcher Nachmittag nicht denkbar wäre, voller Frohsinn und Heiterkeit aus. Schon beim Abbau der Dekoration wurde mehrfach um Durchführung des karnevalistischen Nachmittags im kommenden Jahr gebeten.

Beste Karnevalsstimmung herrschte unter kostümierten Gästen.

Beste Karnevalsstimmung herrschte unter kostümierten Gästen.

Über 60 Senioren konnte Hubertine Kammerscheid im DRK-Heim begrüßen. Fotos: privat

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