Musicalaufführung der „Robert-Koch-Schule“ Linz
„Das Gespensterschiff“
Linz. Konrektor Gerhard Grün hat „Das Gespensterschiff“ nach der Geschichte von Wilhelm Hauff zu einem spannenden Musical gemacht. Mit selbst komponierter Musik, im Ohr bleibenden Liedern und dem eigens verfassten Libretto hat er mithilfe von Claudia Beyersdorf und den Kindern der Musical AG der Robert-Koch-Schule Linz dieses mitreißende Seemanns-Abenteuer zum Leben erweckt. An vielen Probe-Tagen und auch in der Projekt-Woche ließ Claudia Beyersdorf ihrer Kreativität freien Lauf und erarbeitete mit den Kindern sowohl die verschiedenen Requisiten, die unterschiedlichen Kostüme als auch das gesamte Bühnenbild. Besonders zum Ausdruck kommen hierbei die im Schwarzlicht leuchtenden Sternbilder, das detailvoll gemalte Hexenhaus und die schwarze Piratenflagge. Durch verschiedene Bühnenteile und unterschiedliche Szenen-Beleuchtung werden die Zuschauer live mit in die Welt der Seefahrerei genommen.
Die Story
Nach dem schrecklichen Untergang seines eigenen Schiffes konnte sich Jonathan Wendever mit zwei seiner Kameraden auf ein unheimliches Schiff retten. „So gespenstig die Tage an Bord auch waren, das war nichts gegen die Nächte!“ beschreibt der Opa die grausame Szenerie auf dem Gespensterschiff. Mitreißend wird nun gezeigt, wie es dazu gekommen war. Einen Magier hatte die Besatzung über Bord geworfen und bestohlen. Dieser verfluchte das Schiff. Bei der Suche nach einer Lösung treffen die drei Überlebenden auf einer fast verlassenen Insel einen einsamen, verbitterten Mann. Es stellt sich schnell heraus, dass Jonathan hier auf seinen tot geglaubten Vater Julius Wendever trifft, dem vor vielen Jahren das gleiche Schicksal widerfahren war. Nach zuerst herrschender Ratlosigkeit erinnert sich der Alte an ein aufgetauchtes Rätsel, welches sie mit Hilfe einer fiesen Hexe lösen wollen. Das gerettete, goldene Erbstück soll nun als Bezahlung für die magischen Fähigkeiten dienen. Nachdem der Fluch besiegt ist, bedankt sich der Capitano bei seinen Rettern und singt das sehr emotionale Schlusslied „Erlösung“ mit der Melodie des immer wiederkehrenden Leitmotivs des „Gespensterschiffs“. An drei Tagen wurde das Stück in neun Aufführungen sowohl den Mitschülern, den Lehrern als auch den Eltern und den eingeladenen Ehrengästen präsentiert. Durch die viele Monate dauernde Vorbereitung, den unermüdlichen Einsatz der Musical-Leitung, die Lernbereitschaft und Ausdauer der Darsteller, als auch der Technik AG unter Leitung von Imre Ackermann und Hausmeister Percy Reimann sowie Helfern des Sekretariats wurde das Projekt „Gespensterschiff“ zu einem spektakulären Erlebnis für alle.
