Allgemeine Berichte | 19.12.2016

Verbandsgemeinderat Altenahr

Das Leben in der Verbandsgemeinde Altenahr attraktiv halten

Haushalt 2017 einstimmig beschlossen

Altenahr. Bei der Sitzung des Verbandsgemeinderates Altenahr war der von Bürgermeister Achim Haag vorgelegte Haushaltsplan 2017 zentrales Thema und wurde von den Ratsmitgliedern mit einem leichten Plus im Finanz- und Ergebnishaushalt einstimmig beschlossen. Ebenso erfreulich wie über den ausgeglichenen Haushalt zeigten sich die Ratsmitglieder auch darüber, dass die Verbandsgemeindeumlage mit derzeit 37,5 Prozent gehalten werden konnte und auch für das nächste Jahr angestrebt wird. Somit werden die Haushalte der zwölf Ortsgemeinden zumindest von der Verbandsgemeinde Altenahr gestärkt, da sie in der Kreisumlage vermutlich eine Erhöhung zu erwarten haben. Für Bürgermeister Haag ist es wichtig, das Leben in der Verbandsgemeinde Altenahr attraktiv zu halten und zukunftsweisende Investitionen zu tätigen.

Hierzu gehört insbesondere die Zukunft der Schülerinnen und Schüler und da heißt es, sie fit zu machen für die Zukunft. Dafür will die Verbandsgemeinde in die Tasche greifen und die Klassen in den Grundschulen, die in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde stehen, mit iPads ausrüsten. Wir müssen die jungen Leute heute mit diesen modernen Medien fit machen und das nicht nur beim Ein und Ausschalten am Tablet, so Bürgermeister Haag der hierfür auch noch die Zuschusstöpfe beim Land anzapfen möchte. Ebenso wichtig stuft Bürgermeister Haag den Brandschutz ein, bei dem notwendige Ersatzbeschaffungen an den Fahrzeugen, an Material und Gerät zu tätigen sind. Beim notwendigen Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Kesseling gilt es bereits jetzt die Grundsteine zu legen, damit in mittelfristiger Zukunft hier eine vernünftige Unterbringungsmöglichkeit für die Feuerwehr geschaffen werden kann, so der Bürgermeister.

Im Bewusstsein, dass es zukünftig noch mehrere Baustellen abzuarbeiten gilt, verwies Haag auf die Wichtigkeit der persönlichen Ausrüstung der freiwilligen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner sowie der Ausrüstung der Fahrzeuge, um im Ernstfall schnell und effektiv und sicher arbeiten zu können. Einen dicken Brocken nimmt das Hochwasserkonzept im Haushalt ein, da das Starkregenereignis in diesem Jahr allen vor Augen geführt hat, wie wichtig ein solches Konzept ist. Viele Dinge wurden nach dem Hochwasser bereits realisiert und dazu gehört auch der vorbildlich erarbeitete Alarm- und Einsatzplan Hochwasser, den die Feuerwehr unter der Leitung ihres Wehrleiters Frank Linnarz und seiner Stellvertreter erarbeitet hat. Dieser Plan ist mustergültig und wird auch anderen Gemeinden als Vorbild dienen können, ist sich Bürgermeister Haag sicher. Auch einen Hochwasserbeauftragten gibt es mit Frank Heuser dem stellvertretenden Werkleiter des Abwasserwerkes Mittelahr bei der Verbandsgemeindeverwaltung Altenahr, der jedem Bürger immer und überall zur Beratung zur Verfügung steht.

Schnelleres Internet in den Gemeinden

Als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung und einen Meilenstein sah der Bürgermeister die Realisierung des schnellen Internetzuganges in den Ortsgemeinden. Mit einer hohen Förderung von Bund und Land wird es zügig mit dem Ausbau vorangehen und bald eine flächendeckende schnelle Datenautobahn auch in der Verbandsgemeinde Altenahr geben. Im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit wird es das bestehende Betreuungsangebot auch weiterhin geben, um so Kindern zu einer warmen Mahlzeit zu verhelfen und ihnen zu ermöglichen, in einem geordneten Umfeld ihre Hausaufgaben zu erledigen. Auch soll der mit dem Ahrtal-Tourismus geschlossene Kooperationsvertrag weiterhin leben, um weiterhin attraktiv für die Gäste zu bleiben. So wurde der Haushalt im Ertrag mit 7.249.153 Euro und in den Aufwendungen mit 7.199.556 Euro beschlossen, was einen Überschuss von 49.597 Euro darstellt. Mit der Verbandsgemeindeumlage von 37,5 Prozent erzielt die Verbandsgemeinde bei einer Steuerkraftzahl von rund 8,1 Millionen Euro immerhin 3.048.337 Euro und das entspricht bei einem unveränderten Hebesatz rund 48.000 Euro Mehreinnahme als im Vorjahr. Für die Ortsgemeinden bedeutet dies, dass sie mit der Kreisumlage und der Sonderumlage für Personal- und Sachkosten sowie den Schuldienst an den Grundschulen insgesamt mit 87,09 Prozent in ihren Haushalten nur mit Umlagen belastet werden. Allerdings fällt in der Gemeinde Berg die Sonderumlage Schulen weg, da sie selbst bei ihrer Grundschule als Träger in der Pflicht ist. Bei diesem positiven Haushaltsabschluss gab es von allen Fraktionen den Dank an Bürgermeister Haag und seine Verwaltung. Zum Jahresende wird der Schuldenstand der Verbandsgemeinde Altenahr rund 3,6 Millionen Euro betragen und das sind dann 327 Euro pro Kopf Verschuldung der Einwohner in der Verbandsgemeinde. Dem steht allerdings mit voraussichtlichem Abschluss zum 31. Dezember 2015 eine positive Eigenkapitalbilanz von dann 20.112.490 Euro entgegen. Bei dem vom Bund an die Länder zur Verfügung gestellten sogenannten „Integrationspauschale“ entfallen auf den Landkreis Ahrweiler rund 3.052.195 Euro. Hiervon entfielen laut Schlüsselzuteilung an die Verbandsgemeinde Altenahr 73.138 Euro, die der Verbandsgemeinderat wie folgt aufgeteilt hat. In der Verbandsgemeindeumlage sind 27.427 Euro enthalten, sodass der weitere Teil von insgesamt 45.711,19 Euro in der Schlüsselzuweisung Einwohner und zugewiesene Asylbewerber an die zwölf Ortsgemeinden verteilt wurde. Hierzu gab es einen einheitlichen Beschluss in der Bürgermeisterdienstversammlung, so Bürgermeister Achim Haag.

UM

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