Neues Projekt im Naturnahen Schaugarten
Das „Rodderberg-Beet“
Wachtberg-Berkum. Seit November gibt es in dem öffentlich zugänglichen Garten hinter dem Berkumer Rathaus einen botanischen „Ableger“ des Rodderbergs: Rund um den efeubewachsenen „Eulenstamm“ pflanzten Aktive des Schaugartenteams auf circa 50 qm Fläche rund 270 Pflänzchen – ausschließlich Sorten, die auf den mageren, sonnigen Standorten des Rodderberges heimisch sind oder waren. Natürlich wurden sie nicht dort ausgegraben, sondern von Bio-Staudengärtnereien bezogen.
Ulrike Aufderheide, Biologin und fachliche Leiterin des Naturnahen Schaugartens, hat die Anpflanzung geplant. Die „grobe“ Vorarbeit – Austausch des vorhandenen oberen Bodens durch nährstoffarmen Eifel-Lavaschotter – leisteten Mitarbeiter des Wachtberger Bauhofes. Nun können sich Küchenschelle, Fingerkraut, Wiesen-Witwenblume und viele weitere „Rodderberg-Bewohner“ über ideale Standortbedingungen freuen.
Die Gemeinde übernahm zudem die Kosten für das Pflanzgut. Damit ersetzte sie den Schaugärtnern beantragte Fördermittel, die aufgrund einiger Unsicherheiten, die Zukunft des Schaugartens betreffend, nicht zugesagt werden konnten.
Damit sich der „neue Rodderberg“ schon im nächsten Frühjahr bunt und insektenfreundlich präsentiert, wurden zusätzlich Samen einjähriger Blühpflanzen ausgebracht: Sand-Mohn, Gelbe Resede, Venuskamm, verschiedene Glockenblumen und andere werden für einen ersten bunten Blühaspekt sorgen.
Jetzt wird mit Spannung die weitere Entwicklung erwartet.
