Zum zwölften Mal lud die Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft im Advent ein
Das Schloss erstrahlte wieder im Glanz der „Kowelenzer Weihnacht“
Koblenz. Zum zwölften Mal lud die Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft zur traditionellen „Kowelenzer Weihnacht“ in das Kurfürstliche Schloss in Koblenz, ein. 2007 wurde diese Veranstaltung aus der Taufe gehoben und ist seither aus dem Koblenzer Kalender nicht mehr wegzudenken.
Vor nicht ganz ausverkauftem Haus eröffneten die „Altstadt-Pänz“ mit Dirk Crecelius und dem Lied „Wir ziehn in den Frieden“, den besinnlichen Abend. Unterstützt wurden die „Altstadt-Pänz“ bei diesem Lied von vier Sängerinnen und Sänger vom Kinderchor „Lollypopp“ der Kita Eulenhorst aus Koblenz-Metternich.
Nach diesem musikalischen Anfang, übernahm der neu gewählte Sitzungspräsident der GKKG Georg Heinz die weitere Moderation des Abends.
Nach der Begrüßung sangen die „Altstadt-Pänz“ mit „Hallelujah und Fruhe Weihnacht noch zwei weitere Lieder zur weiteren Einstimmung.
Zum ersten Mal erfuhren die Zuhörer von Wolfgang Mayr, dass „Adam, der ierschte Mensch, ein Altstädter wor“. Er erzählte in seiner originellen Art, wie Adam in der Altstadt allein lebte, der aus voller Langeweile erst mal einen Hund vom Herrgott bekam, dann aber „en ganz dolle Schuss, dat Eva, die dä Herrgott jo aus der Ripp vom Adam gemacht hat“, ihm zur Seite gestellt wurde.
Mit dem MGV „Cäcilia“ Kettig standen danach ca. 30 Sänger auf der Bühne, die mit den drei Liedern „Ding,Dong; Whisper, Wisper und dem Trommellied“ das Publikum zu begeistern wussten. Danach trug die bekannte Stadtführerin Marlies Weiß zwei kleine besinnliche Gedichte vor. Bevor es in die Pause ging, sang sich Ex-Prinz Stefan Strunk mit zwei wunderschönen Weihnachtsliedern und der in Französisch gesungenen „Hymne A la Nuit“, einfühlsam in die Herzen der Zuhörer. Begleitet wurde er am Klavier vom Kammermusiker Dr. Benoit Gagnon.
Nach der Pause ging es gleich mit Lukas Otte und den beiden Liedern „Ein Teil von meinem Herzen“ und „Wir leben jetzt“, weiter. Lukas Otte, der bei der DSDS Staffel 2018 den fünften Platz belegte, ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil in der Musikszene von Koblenz und Umgebung geworden.
Zu einer Stadtführung der besonderen Art nahm anschließend Marlies Weiß das Publikum mit auf den Koblenzer Weihnachtsmarkt und wusste einige Geschichtchen zu erzählen.
Der mittlerweile über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Daniel Ferber sang von der „Kowelenzer Weihnacht“ und entführte das Publikum anschließend über den „Weihnachtsmarkt“. Daniel Ferber hatte sich auch kurzfristig bereit erklärt die Altstadt-Pänz am Anfang auf dem Keyboard zu begleiten.
Erstmals bei dieser Veranstaltung dabei, war die ehemalige Confluentia Sabine Helmes mit einer kleinen Erzählung über ein Care-Paket in den 50iger Jahren, in der irrtümlich in einer unbeschrifteten Blechdose auch die Asche vom verstorbenen Onkel aus Amerika verschickt wurde. Dabei ergaben sich dann sehr lustige Verwicklungen.
Mit Liedern wie „Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit“ „Weihnachtsfriede“ und „Leise rieselt der Schnee“ (in Kowelenzer Mundart), sowie als Zugabe das Wiegenlied „Schlof mein Herzje“ vom Koblenzer Mundartdichter Fritz Zimmer, begeisterte Hermann Hünerfeld, der begleitet wurde am Klavier von Ernst Mathias Schmitz, zum Abschluss das Publikum.
Nikolaus zu Besuch
Mit dem Besuch vom Hl. Nikolaus und dem gemeinsamen Singen einiger Weihnachtslieder endete wieder dieser wunderschöne Abend.
Hermann Hünerfeld begeisterte mit besinnlichen Liedern in Kowelenzer Mundart.
Wolfgang Mayr, erzählte in seiner originellen Art, wie Adam in der Altstadt allein lebte.
Die „Altstadt-Pänz“ mit Dirk Crecelius eröffneten die Veranstaltung.
