Allgemeine Berichte | 21.03.2017

Kinderschutzbund veranstaltete Fachtag im Historischen Ratssaal

Das Thema hieß Cybermobbing

Freude über den gelungenen Tag bei Melanie Dausenau (Lehrerin Gymnasium auf der Karthause), Thomas Helle, Gitta Litz, Anja Waffenschmidt (Sozialpädagogen des Kinderschutzdienstes Koblenz), Michaela Brauburger (Referentin), Jasmin Wittmann (juuuport), Kristina Kutting (Geschäftsführerin Kinderschutzbund Koblenz) und Uwe Diederichs-Seidel (Erster Vorsitzender Kinderschutzbund Koblenz) (v.l.) Privat

Koblenz. Einen erfolgreichen Fachtag durfte der Kinderschutzbund Koblenz zusammen mit den Netzwerkpartnern von Stadt und Kreis verbuchen. Mehr als 130 Teilnehmer, darunter viele Sozialpädagogen, Lehrer und Schulsozialarbeiter, erlebten eine informationsreiche und kurzweilige Veranstaltung. Bereits der Auftakt ließ Gutes verheißen. Angela Merkel alias Schauspieler Frank Eller schritt samt Bodyguard (Kinderschutzdienstmitarbeiter Thomas Helle) zur Nationalhymne durch den Saal und führte das Thema Cybermobbing humorvoll ein. Danach folgten die Begrüßungen des Ersten Vorsitzenden des Kinderschutzbundes Koblenz Uwe Diederichs-Seidel und der Schirmherrin der Veranstaltung, Kultur- und Schuldezernentin Frau Dr. Theis-Scholz. Die Gastreferentin Michaela Brauburger, freiberufliche Medienpädagogin und Referentin für Medienkompetenz aus Mainz, informierte die Gäste fundiert und kurzweilig mit vielen Beispielen aus dem Internet, wie Cybermobbing entsteht und sich verselbstständigen kann.

Schüler berichteten über eigene Erfahrungen

Kurz vor der Mittagspause berichteten Schüler der 10. Klasse des Gymnasiums auf der Karthause über ihre Erfahrungen mit Mobbing im Netz. Zuvor war die Klasse im Mittelrhein Museum, um sich den Präventionsparcours „Echt Krass“ des PETZE-Instituts für Gewaltprävention anzusehen. Die Wanderausstellung will Jugendliche ab 14 Jahren für das Thema sexuelle Gewalt sensibilisieren.

Workshops

Am Nachmittag wurden drei Workshops angeboten. Michaela Brauburger gab Tipps zur Intervention und Prävention bei digitaler Gewalt. Jasmin Wittmann, Medienscout der Selbstschutzplattform „juuuport“ stellte ihre Online-Beratung von Jugendlichen für Jugendliche vor. Die dritte Station war der Besuch des Präventionsparcours im Mittelrhein Museum. Der Tag endete im Plenum und wurde von vielen Besuchern als sehr gelungen bewertet.

Pressemitteilung

Kinderschutzbund Koblenz

Freude über den gelungenen Tag bei Melanie Dausenau (Lehrerin Gymnasium auf der Karthause), Thomas Helle, Gitta Litz, Anja Waffenschmidt (Sozialpädagogen des Kinderschutzdienstes Koblenz), Michaela Brauburger (Referentin), Jasmin Wittmann (juuuport), Kristina Kutting (Geschäftsführerin Kinderschutzbund Koblenz) und Uwe Diederichs-Seidel (Erster Vorsitzender Kinderschutzbund Koblenz) (v.l.)Foto: Privat

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