Fachberaterinnen für Frauen ließen sich in „Leichter Sprache“ schulen
Das Verstehen von Texten erleichtern
Koblenz. Eine Einführung in die „Leichte Sprache“ absolvierten neun Fachberaterinnen aus unterschiedlichen Fachberatungsstellen für Frauen und Mädchen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe in der Region.
Leichte Sprache ist eine Variante der Deutschen Sprache. Sie nimmt Menschen als gleichwertiges Gegenüber ernst, wenn sie eine Lernbeeinträchtigung oder eine beginnende Demenz haben oder auch, wenn sie Deutsch als eine Fremdsprache lernen. Leichte Sprache folgt einem festen Regelwerk. Schriftlich verfasste Texte in Leichter Sprache werden vor Veröffentlichung von der Zielgruppe überprüft. Initiiert worden war der Workshop „Leichte Sprache“ vom Frauennotruf Koblenz.
Gefördert von Aktion Mensch
Gefördert wurde er von der Aktion Mensch. Sie finanziert zu großen Teilen das Projekt „Hilfe und Respekt für ALLE Frauen und Mädchen bei sexualisierter Gewalt“ des Frauennotrufs Koblenz. Ziel ist es, Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigung den Zugang zu professionellen Beratungsangeboten zu erleichtern, wenn sie sexualisierte Gewalt erfahren haben. Als Referentin konnte Katrin Weiland vom Kompetenz-Zentrum Leichte Sprache Westerburg gewonnen werden. Die Rhein-Mosel-Werkstatt Koblenz stellte Räumlichkeiten zur Verfügung und sorgte für die Verpflegung.
V.li.n.re. Adelheid Zerella (interventionsstelle Westerburg), Conny Zech (Frauennotruf Koblenz), Petra Koschella (Inklusa EUTB Bad Ems), Andrea Schlag (SkF, Frauenhaus Koblenz), Christine Grundmann (SkF, Psychosoziale Prozessbegleitung und Interventionsstelle), Franziska Godlewsky (Frauennotruf Koblenz), Hedi Westphal (Rhein-Mosel-Werkstatt Kobenz), Martina Steinseifer (Frauennotruf Koblenz) Katrin Weiland (Kompetenz-Zentrum Leichte Sprache Westerburg), Jacqueline Bröhl (Frauennotruf Koblenz) und Beate Middelhove (JG Heinrich-Haus). Foto: privat
