Allgemeine Berichte | 26.07.2016

Hebammenschule des GK-Mittelrhein verleiht Examen

„Das Wichtigste ist die Liebe, mit Menschen zu arbeiten“

Freuen sich mit ihren Dozenten und Prüfern: die elf frisch gebackenen Hebammen.privat

Koblenz. „Das Wichtigste ist die Liebe, mit Menschen zu arbeiten“, stellt Birgit Eultgem, Leiterin der Hebammenschule des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, über den Beruf der Hebamme fest. Jedes Jahr werden rund 1.900 Kinder in den Kreißsälen der Standorte Kemperhof in Koblenz und St. Elisabeth in Mayen geboren. Für die werdenden Mütter hat die Unterstützung durch ihre Hebamme dabei oft höchsten Stellenwert.

Damit dieser auch zukünftig erfüllt wird, sorgt das GK-Mittelrhein selbst für kompetente Nachwuchs-Hebammen.

Nach ihrer vielfältigen Ausbildung haben es die elf Absolventinnen endlich geschafft: Sie haben ihr Examen verliehen bekommen.

Während der Ausbildung sammelten die Schülerinnen viele Erfahrungen – sowohl theoretisch in der Schule, vor allem aber praktisch.

Mit dem Abschluss der Ausbildung haben sie gemeinsam 530 Geburten selbstständig geführt, circa 1.200 Geburten betreut, in ungefähr 2.300 Fällen Schwangerenberatung durchgeführt und mehr als 2.200 Wöchnerinnen auf der Mutter-Kind-Station betreut.

Hinzu kommt die praktische Arbeit auf den geburtshilflichen Stationen und den Stationen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des GK-Mittelrhein und des Katholischen Klinikums Marienhof/St. Josef.

Außerdem konnten die Schülerinnen während ihres sechswöchigen Externats einen Einblick in die Tätigkeiten einer freiberuflichen Hebamme erhalten.

„Die Arbeit als Hebamme ist wunderbar“, freut sich Eultgem für ihre ehemaligen Schülerinnen.

„Ich bin davon überzeugt, ihnen mit unserem Team eine gute Ausbildung und fundiertes Wissen auf ihren weiteren Weg mitgegeben zu haben.“ Bestätigt wird Eultgem auch dadurch, dass alle Absolventinnen bereits einen Arbeitsplatz als Hebamme gefunden haben. Jeweils zwei von ihnen wurden im Kemperhof und im St. Elisabeth übernommen.

„Ich wünsche mir, dass sie in ihrer Zukunft den Beruf der Hebamme weniger als einfachen Job, sondern vor allem als eine Berufung sehen“, gibt die Schulleiterin den frisch gebackenen Hebammen abschließend mit auf den Weg.

Pressemitteilung

Gemeinschaftsklinikum

Mittelrhein

Freuen sich mit ihren Dozenten und Prüfern: die elf frisch gebackenen Hebammen.Foto: privat

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