- Anzeige - Modehaus Leininger/Moses Neuwied
Das bekannte Modehaus wird Mietvertrag nicht verlänger
Neuwied. Als das Handelshaus Leininger vor mehr als 75 Jahren ein Modehaus in Neuwied eröffnete, ahnte noch niemand, dass sich in Mülheim-Kärlich eine extrem starke Outlet-Konkurrenz entwickeln würde. Nachdem Leininger Neuwied 2007 Insolvenz anmelden musste, wurde das Haus von der MOSES-SAUER-GRUPPE, die seit März 2016 auch unter dieser Firmenbezeichnung auftritt, übernommen. Seit vielen Jahren „saugt“ das Outlet immer mehr Kaufkraft aus der weiten Umgebung ab und zählt in der Zwischenzeit zu den „Top-Ten“ in Deutschland. Alle bedeutenden Textilmarken sind dort vertreten. Für die Geschäftsleitung der MOSES-SAUER-GRUPPE ist dies ein Grund dafür, den im August endenden Mietvertrag nicht zu verlängern und somit das Kaufhaus Moses in Neuwied in der zweiten Jahreshälfte 2017 zu schließen. Wenngleich der genaue Zeitpunkt der Schließung noch nicht feststeht, ist eines sicher: Leininger/MOSES wird sich mit einem Feuerwerk an tollen Markenangeboten verabschieden. Auf die Frage, was mit den Mitarbeitern von MOSES Neuwied geschehen wird, sagt Martina Wittenberg: „Da brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Wir haben ihnen entsprechende Angebote für unsere Häuser, zum Beispiel in Bad Neuenahr, gemacht. Während einige davon Gebrauch machen werden, wurden viele bereits von anderen Unternehmen in der Region angeworben. Aber man ist ja nicht aus der Welt. Schließlich betreibt das Unternehmerehepaar Martina und Norbert Wittenberg mit seiner Unternehmensgruppe MOSES-SAUER mit großem Erfolg jeweils ein MOSES-Kaufhaus in Fürstenwalde, Gotha, Saalfeld, Strausberg und Bad Neuenahr sowie insgesamt fünf SAUER-Häuser in Bad Hersfeld, Homberg, Neukirchen, Schwalmstadt und Eschwege. Damit nicht genug: 2018 plant die MOSES-SAUER-GRUPPE zwei weitere MOSES-Kaufhäuser in Bottrop und in Neustadt an der Weinstraße. Während das attraktive Angebot in den MOSES/SAUER Häusern sich bei tausenden Kunden einer ständig wachsenden Nachfrage erfreut, genießen Martina und Norbert Wittenberg auch in der Textilbranche sowie bei politischen Gremien eine große Anerkennung. Ob es sich dabei um den Gothaer Innovationspreis für das Kaufhaus MOSES in Gotha handelt oder um die bemerkenswerte Anerkennung der Mitinhaberin der MOSES-SAUER-GRUPPE Martina Wittenberg durch die Fachzeitschrift „Textil-Wirtschaft“, die sie als eine „Macherin im Fashion-Business“ mit den Worten vorstellt: „Martina Wittenberg hat im stationären Einzelhandel für Aufsehen gesorgt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Norbert gelang es ihr, mehrere insolvente Modehäuser zu sanieren und in attraktive Standorte zu verwandeln. Martina Wittenberg und ihr Ehemann setzen auf das stationäre Einkaufserlebnis, das durch die persönliche Beratung kompetenter Mitarbeiter im Verkauf punkten kann. Einer der Erfolgsfaktoren ist dabei der Verzicht auf eine zentrale Warenbestellung. Das Ehepaar analysiert den Warenbedarf ortsspezifisch und führt Gespräche mit den Mitarbeitern, um den jeweiligen Standort zu stärken. Die Aufgabenverteilung ist daher eher unklassisch: Martina Wittenberg kümmert sich um die Organisation, Verwaltung, EDV und Zahlen. Ihr Ehemann Norbert verantwortet das operative Geschäft.“ Ein weiteres Highlight auf den Erfolgsstufen ist die kürzlich von der Bundesgeschäftsstelle der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgesprochene Nominierung des Kaufhauses MOSES in Bad Neuenahr für den „Großen Preis des Mittelstandes“ 2017! Als einziger Wirtschaftspreis Deutschlands betrachtet der „Große Preis des Mittelstandes“ nicht allein Zahlen, Innovationen oder Arbeitsplätze, sondern das Unternehmen als Ganzes und in seiner komplexen Rolle in der Gesellschaft. Trotz ihres außergewöhnlichen Erfolges sind Martina und Norbert Wittenberg im wahrsten Sinne des Wortes „Unternehmer zum Anfassen“ geblieben. Dies können nicht nur die Mitarbeiter und Geschäftsfreunde, sondern auch zahlreiche Kunden bestätigen, die bei ihrem Einkaufsbummel von Norbert oder Martina Wittenberg nach ihren Wünschen gefragt- oder einfach nur mit einem persönlichen Gruß willkommen geheißen wurden. Somit verwundert es nicht, dass das sympathische Unternehmerpaar genau weiß, was den Kunden gefällt.
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