Allgemeine Berichte | 13.11.2017

Gelungener Auftakt der Schloss-Garde Mons Tabor e.V. mit Premiere

Das erste Dreigestirn von Montabaur

Jungfrau Rasolinde, Prinz Frank I. und Bauer Florian am 11.11. feierlich inthronisiert – Kinderprinzessin Maria I. von der flinken Nadel eroberte Herzen im Sturm

Auch das Dreigestirn präsentierte seinen Ohrwurm,passend getextet zur Melodie von „Disco“, dem Motto derKarnevalssitzung der KG Heiterkeit am 13. Januar 2018 in Montabaur. Fotos: -EHL-

Montabaur. Schloss-Garde. Ratsch-Bumm! Mit einem Knaller wurde die fünfte Jahreszeit eingeläutet: Es gibt nun zum ersten Mal ein Dreigestirn! Nach sechs Jahren ohne Prinzen in der Schusterstadt präsentierte die KG Heiterkeit seine Lieblichkeit „Jungfrau Rasolinde“, den schmucken Prinzen „Frank I.“ und den „Bauern Florian“. Sie wurden von Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland feierlich mit Ritterschlag in den neuen „Adelsstand“ erhoben und bekamen die Insignien der närrischen Macht verliehen: Den Spiegel für die Jungfrau, die Prinzenmütze sowie den Dreschflegel und den Hut für den Bauern.

„Oh, wie bist Du schön, oh, wie bist Du schön“, wurde natürlich bei der Jungfrau gesungen. Die blonde Schönheit „Rasolinde“, heißt mit bürgerlichem Namen Ralf Sonnenberg. Daraus ergab sich der Spitzname „Raso“. Rasolinde war dann naheliegend.

Drei Freunde, ausgezogen um Montabaur zu erobern

Prinz Frank I. (Frank Born), zweiter Vorsitzender der KG Heiterkeit, zur Idee der Tollitäten: „Wir sind gute Kumpel und gemeinsam im Elferrat der KG Heiterkeit. Es war für uns klar, dass wir, wenn überhaupt, nur zu dritt die Regentschaft übernehmen möchten. Wir brechen mit der Tradition, dass es in Montabaur bisher jeweils nur Prinzen gab. Wir investieren viel Zeit und Herzblut in den Karneval. Kostüme haben wir schneidern lassen. Wir sind drei Jungs aus der Mitte der Gesellschaft und freuen uns auf eine tolle, bunte und vor allem friedliche Session.“

Prinz Frank I. (Frank Born) kommt aus Untershausen. Jungfrau Rasolinde (Ralf Sonnenberg) und Bauer Florian (Florian Neuroth) kommen aus Montabaur. Sie werden im Karneval eine Extra-Portion rheinischen Frohsinn verpassen, gewürzt mit witzigen Gesangseinlagen und optisch natürlich bestens arrangiert.

Das jecke Zepter wurde schon in die Wiege gelegt

Dass sich in Montabaur in den letzten Jahren sehr viel getan hat im Karneval und insbesondere der Jugendförderung, zeigte die beeindruckende Stärke der Schloss-Garde Mons-Tabor 1986 e.V.. In der vollbesetzten Stadthalle eröffneten sie das Programm zur fünften Jahreszeit. Die Zuschauer standen, sie hielt nichts mehr auf den Stühlen. „Wir freuen uns, dass so viele Menschen gekommen sind“, brachte es der erste Vorsitzende Carsten Irrgang auf den Punkt. Der hatte gleich mehrere Gründe zum Feiern: Zum einen seinen 14. Hochzeitstag. Zum anderen ist seine Tochter Lea Irrgang seit elf Jahren in der Garde. Wer sich wunderte, wie man mit elf Jahren schon seit elf Jahren Mitglied im Verein sein kann, wurde aufgeklärt: „Ich habe meine Tochter direkt bei der Geburt im Verein angemeldet“, schmunzelte der Gardist. Lea war bisherige Kinderprinzessin und überreichte ihr Zepter an ihre Nachfolgerin, Maria I. von der flinken Nadel. Lea bedankte sich für eine tolle Session.

Die neue Kinderprinzessin Maria I. (Maria George aus Stahlhofen) ist eine rheinische Frohnatur, die die Herzen des Publikums im Sturm eroberte. Kaum auf der Bühne inthronisiert, wurde flugs das Gewand gewechselt – und schon tanzte sie in der Schloss-Garde mit! Später sang sie ihren Ohrwurm „Prinzessin“ und riss das Publikum mit.

Ihr Spitzname „flinke Nadel“ resultiert aus ihrem Hobby, der Näherei. Sie nähte schon Schals und Kleidungsstücke. Ihre Eltern waren früher ebenfalls in der Garde. Sie besucht die fünfte Klasse der Anne-Frank-Realschule. Ihre Hobbys sind Tanzen und Nähen. Die sympathische Karnevalistin zu ihren Motiven: „Meine Freundin Lea Irrgang war ja letztes Jahr Kinderprinzessin. Da habe ich mir alles angeschaut, was auf mich zukommt. Meine Eltern haben dann gesagt: ‚Wenn du das machen willst, dann mache es!‘ Also habe ich es gemacht. Ich freue mich, dass meine Familie mich so unterstützt“, freut sich das Nachwuchstalent.

Die Kinderprinzessin sowie das Dreigestirn waren sofort umringt von kleinen und großen Autogrammjägern. Fleißig schrieben die neuen Tollitäten ihre Unterschriften.

Tolles Programm dank überaus engagierter Aktiver

Die Auftaktveranstaltung war ein bunter Potpourri aus beeindruckenden Garde- und Showtänzen. Die Schloss-Garde wirbelte über die Bühne. Die Dance-Emotion der Jugend aus Welschneudorf entführte ins Reich von Avatar, ihre großen Tänzer in Jurassic World. Alles war in mystisches Licht getaucht. Ebenso wie die „Eisprinzessin“ der Tänzer aus Wallmerod. Die „Las Hormigas“ aus Horressen nahmen die Zuschauer mit auf eine Zeitreise in die 50er mit Petticoats und Rock’n’Roll. Die KG Wirges zeigte mit einer beeindruckenden Bühnenpräsenz ihre Nachwuchsförderung der kleinen und großen Funken.

Der TuS 07 Bannberscheid wirbelte über die Bühne. Sie haben sich für die deutsche Meisterschaft qualifiziert und trainieren hart.

Besuch von auswärtigen Vereinen und Prinzenpaaren hat Tradition: Daher traten die Kazi Funken Lohmar, die Neuwieder „Aubachtaler Spektakles“ mit ihrem Russen-Tanz und der TC Etscheid auf.

Die Schusterkrähen und das Dreigestirn sangen sich in die Herzen des Publikums.

Präsentiert wurde der Sessionsorden der Schloss-Garde Mons Tabor: Es zeigt den alten Bahnhof und stilisiert vorne das Gründungstanzpaar Frank Woiton und dessen Schwester Alexandra Belz (geb. Woiton).

Geehrt wurden für elf Jahre Mitgliedschaft Lea Irrgang, Lisa Marie Reichenbach, Tina Tietze, Thomas Hermes. Für 22 Jahre: Melanie Frink, Ralf Jächel, Nadine Wingender-Mattern.

Und natürlich der Glücksbringer und Garde-Urgestein, seit der Gründung immer mit auf der Bühne: Gardist Harri Naujoks.

Die Kinderprinzessin „Maria I.“sang sich in die Herzen des Publikums.

Die Kinderprinzessin „Maria I.“ sang sich in die Herzen des Publikums.

Eine echte Karnevalsprinzessin: Maria I. - soeben noch bei ihrer Kürung,flugs wirbelte sie direkt als Tänzerin bei der Schloss-Garde Mons Tabor über dieBühne. Später sang sie sogar. Sie eroberte die Herzen des Publikums im Sturm.

Eine echte Karnevalsprinzessin: Maria I. - soeben noch bei ihrer Kürung, flugs wirbelte sie direkt als Tänzerin bei der Schloss-Garde Mons Tabor über die Bühne. Später sang sie sogar. Sie eroberte die Herzen des Publikums im Sturm.

Die Erwachsenen der Showtanzgruppe „Dance Emotion“aus Welschneudor mit ihrem Tanz zu „Jurassic World“.

Die Erwachsenen der Showtanzgruppe „Dance Emotion“ aus Welschneudor mit ihrem Tanz zu „Jurassic World“.

Dance Emotion Jugend aus Welschneudorfmit ihrem beeindruckenden Showtanz zu „Avatar“,in farbenfrohes Licht getaucht.

Dance Emotion Jugend aus Welschneudorf mit ihrem beeindruckenden Showtanz zu „Avatar“, in farbenfrohes Licht getaucht.

Die Schloss-Garde Mons Tabor stimmte gekonnt auf eine tolle Session ein.

Die Schloss-Garde Mons Tabor stimmte gekonnt auf eine tolle Session ein.

Die Schloss-Garde Mons Tabor legte einen beeindruckenden Auftritt hin.

Die Schloss-Garde Mons Tabor legte einen beeindruckenden Auftritt hin.

Zu Gast war auch die KG Wirges mit ihren kleinen und großen Narren.

Zu Gast war auch die KG Wirges mit ihren kleinen und großen Narren.

Junge Kadetten der Schloss-Garde Mons Tabor verteilen Rosen beim Einzug.

Junge Kadetten der Schloss-Garde Mons Tabor verteilen Rosen beim Einzug.

Der Ritterschlag: Von Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland in Montabaur feierlich zum ersten Dreigestirn ernannt: Jungfrau Rasolinde, Prinz Frank I. und Bauer Florian.

Der Ritterschlag: Von Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland in Montabaur feierlich zum ersten Dreigestirn ernannt: Jungfrau Rasolinde, Prinz Frank I. und Bauer Florian.

Auch das Dreigestirn präsentierte seinen Ohrwurm, passend getextet zur Melodie von „Disco“, dem Motto der Karnevalssitzung der KG Heiterkeit am 13. Januar 2018 in Montabaur. Fotos: -EHL-

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