Blockseminar mit dem Demografiebeauftragten Marc Battenfeld
Daseinsvorsorge in der Praxis erlebt
Maifeld. Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung, Mobilität für alle Altersgruppen, Unterstützung durch Seniorenfürsorger, Jugend- ebenso wie Seniorentreffs … das Maifeld arbeitet seit Jahren daran, den demografischen Wandel zu gestalten. Wie das in der Praxis aussieht, darüber informierten sich 20 Studierende der Hochschule Koblenz in einem Blockseminar auf dem Maifeld. Eingeladen hatte der Maifelder Demografiebeauftragte Marc Battenfeld, der an der Hochschule Koblenz einen Lehrauftrag im Studiengang Soziale Arbeit hat.
Zukunft aktiv gestalten
„Wir wollen nicht stillsitzen und abwarten, was kommt, sondern jetzt aktiv werden“, nannte Bürgermeister Maximilian Mumm die Devise auf dem Maifeld. Weniger Jugendliche im ländlichen Raum, das bedeutet größeren Mobilitätsbedarf, damit sie sich besser vernetzen können. Gleichzeitig gilt es, mit bezahlbarem Wohnraum und guten Kitaangeboten die Voraussetzungen für die Ansiedlung junger Familien zu schaffen, die für eine Verjüngung sorgen.
Künftige Sozialarbeiter waren drei Tage unterwegs
Wenn die Zahl der älteren Menschen steigt, heißt es, sie dabei zu unterstützen, möglichst lange mobil zu bleiben und auch passende Wohnformen anzubieten für diejenigen, die nicht mehr in den eigenen vier Wänden bleiben können. „Das gehört zur Daseinsvorsorge dazu“, betonte Bürgermeister Mumm bei der Begrüßung der künftigen Sozialarbeiter und ihrem Professor Dr. Steffen Kröhnert. An drei Tagen waren die jungen Studierenden vor Ort auf dem Maifeld, diskutierten mit Bürgermeister Maximilian Mumm, erfuhren von Praktikern, wie sich die Sozialplanung im Kindertagesstättenbereich anpasst, welche Möglichkeiten die Zuwanderung bietet, was sich im Dorf verändert hat und wo alte Menschen im Alter wohnen können.
Dabei trafen sie auf zahlreiche Fachleute aus dem Themengebiet Daseinsvorsorge wie Frauke Wolters und Stefanie Freitag, bei der Verbandsgemeinde Maifeld zuständig für Kitaplanung bzw. Flüchlingskoordination, Olaf Spohr, Sprecher des Netzwerks Demenz MYK, Martina Pickhardt vom Pflegestützpunkt Maifeld, Uwe Berens (Projekt 3), Christiane Krebs (BBT-Gruppe) und Ortsbürgermeister Michael Kopp (Wierschem). Alle gemeinsam haben ein Ziel: die hohe Lebensqualität auf dem Maifeld trotz sich verändernder demografischer Strukturen aufrechterhalten. Pressemitteilung
Verbandsgemeindeverwaltung
Maifeld
