Kai Kramosta brilliert als Handwerker Peters im Andernacher Museumshof
„Dat war schon vorher kaputt“
Nächsten Termin jetzt schon vormerken: 18. September in Kretz
Andernach. „Bereits im Jahr 2017 war Handwerker Peters schon einmal zu einem Umbau in das Andernacher Stadtmuseum gekommen. Nun ist er zurückgekehrt, um die aufkommenden Mängel zu beseitigen,“ so Veranstalter Thomas Manstein bei seiner Begrüßung der zahlreichen Gäste. „Der besondere Dank für die Unterstützung gilt dem Andernacher Stadtmuseum, den Andernacher Stadtwerken, der Volksbank RheinAhrEifel eg, der Kreissparkasse Mayen und BLICK aktuell,“ so Manstein weiter. „Dat war schon vorher kaputt“ so die Meinung von Handwerker Peters, alias Kai Kramosta in seinem rund zweistündigen Programm, dass an zwei Tagen im Innenhof des Museums stattfand. Die ultimative Handwerker-Comedy schlug zurück – was nicht passte, wurde passend gemacht! Schlag auf Schlag ging es auf die Lachmuskeln der begeisterten Besucher.
Nachdem die Sketch-Serie „HP – Handwerker Peters“ für hausbaufähige Zuschauerzahlen in sozialen Medien sorgte (insgesamt über drei Millionen bei Facebook, Instagram und YouTube), war nun im Live-Programm „Dat war schon vorher kaputt“ das Betreten der „Lachbaustelle Museumshof“ erlaubt. Handwerker zu sein, ist nicht einfach: Für diesen Job konnte Gott nur die Besten gebrauchen...und das ist HP – Handwerker Peters. Er macht keine Pausen, er gibt dem Werkzeug nur Zeit, sich zu erholen und hält dabei die ehrenwerte Fahne der Handwerkerzunft hoch. HP erzählte in schönster Dorf-Mundart von seinem alltäglichen Bauwahnsinn und leutseligen Lebenskosmos – seine Art ist liebenswert naiv & heimatlich vertraut. Hinter HP steckt der Komiker Kai Kramosta (Fernsehauftritte u.a. bei WDR & ARD, Radiocomedy u.a. bei SWR3; ausgezeichnet als „Comedian & Kabarettist des Jahres“ vom Deutschen Künstlermagazin). Die Eifelaner Comedykugel zeigt Alltags- und Figurencomedy at their best. Man fand seinen Ehepartner, seinen Schwager, seinen örtlichen Handwerker oder gar sich selbst wieder. Hier fühlte sich jeder wohl und wie Zuhause. Spontanität, das kann Kramosta vorweisen. So fragte er Besucher, warum diese zu spät kamen, wie es auf dem WC war…und auf die erste Reihe hatte er es besonders abgesehen. Am Ende konnte man nur ein Fazit ziehen: Brillant - Standing Ovationen redlich verdient. Dennoch waren die beiden Tage etwas ganz besonders für Kai Kramosta: „Manchmal hat man es als Künstler richtig schwer. Am Samstag musste das Open Air wegen Starkregen nach 20 Minuten abgebrochen werden. Die Gäste waren aber alle bereit, sonntags um 13 Uhr zur Wiederholung erneut zu kommen. Das Wetter hielt. Für mich war es ein echter Kraftakt, da ich um 18 Uhr eine weitere zweistündige Vorstellung spielte. Und diese musste für 40 Minuten unterbrochen werden. Auch hier blieben die meisten Besucher um mich zu unterstützen,“ so der Künstler abschließend.
Besonders unter solchen Voraussetzungen, immer wieder den richtigen Ton zu finden und mit dem Publikum zu improvisieren. Kramosta schmunzelte am Ende: „Open Air mache ich nur noch in Hallen.“ Und die Möglichkeit besteht am 18. September in Kretz (Tickets bei der VG Pellenz). Lassen Sie sich das nicht entgehen.
WAM
In seiner Show schlüpfte er immer wieder in die unterschiedlichsten Rollen.
Thomas Manstein bei der Begrüßung der Gäste.
„Dat war schon vorher kaputt“ ist das Motto des Handwerkers Kramosta.
Die Frisur sitzt...
