Drittes Streetfood-Festival Remagen
Dauerregen beeinträchtigte Veranstaltung
Knapp 20 Anbieter von ausgesuchten kulinarischen Köstlichkeiten zeigten sich in der Innenstadt trotz Dauerregens relativ entspannt
Remagen. Es war schon ein Trauerspiel am vergangenen Wochenende. Angesagt waren in Remagen zwei Großveranstaltungen: das dritte Streetfoot-Festival auf dem Parkplatz Grabenstraße bis in die Josefstraße hinein und der nun schon 13. Remagener Kunstsalon. Und während die rund 50 Remagener Künstler in den 15 Galerien überwiegend ein trockenes Dasein fristen konnten, hatten die rund 20 Anbieter von ausgefallensten und köstlichen Spezialitäten wirklich einfach nur Pech. Ging es am Samstagmittag noch halbwegs, so regnete es danach ununterbrochen bis in den Sonntagabend hinein. Hinzu kam, so die Vorsitzende von „Remagen mag ich“, Petra Pellenz, dass, auch die Band aufgrund von Erkrankungen nicht auftreten und eine Ersatzband innerhalb eines Tages nicht gefunden werden konnte. Ein großer ersatzweise besorgter Lautsprecher fiel dann auch noch dem Regen zum Opfer. Dies war für alle einfach nur Pech.
Da waren die Anbieter der kulinarischen Köstlichkeiten einfach nur zu bewundern. Sie gaben sich überwiegend gelassen, wenn auch der Verdienst sicher zu großen Teilen wegfiel. „Am Wetter können wir nun mal nichts ändern“ war da gleich an mehreren Ständen zu hören. Am Samstagmittag sei der Betrieb noch ganz ordentlich gewesen, anschließend aber bei beginnendem Regen weggebrochen. Am Samstagabend bevölkerte dann die ein oder andere größere Gruppe noch das Streetfood-Festival am Abend, aber die Menschenmengen vom Vorjahr waren halt nicht da. Genauso ging es am Sonntag. Einige Gäste kamen in kleineren Gruppen, aber von Andrang konnte nicht die Rede sein. Doch die, die da waren, ließen es sich munden, wenn sie sich auch trockene Plätze zum Verzehr der Leckereien suchen mussten. Da mundete trotz allem die „Pasta aus dem Parmesanleib“, da genossen die Gäste die Süßkartoffelspiralen von Potato Ink, da waren die Kaffeespezialitäten wie Cappuccino und Lumumba wahrlich angenehm wärmend, da schmeckten die Veggiespezialitäten von ChurroS Veggiewerk und auch die Waffeln mit unterschiedlichsten weiteren Zutaten verwöhnten den Gaumen. Super an kamen natürlich auch die Burgerspezialitäten und die Köttbular in der Josefstraße und ebenso die Auswahl an Crêpes. Selbst der Insekten-Teller wurde einfach probiert. Da wollte man offensichtlich auch mal etwas anderes genießen. Und dass es nicht viele waren, die den Weg nach Remagen zum Streetfood-Festival gefunden hatten, das zeigte sich auch an den Parkplätzen, die durchaus auch in der näheren Umgebung des Festivals zu finden waren. Bleibt nur zu hoffen, dass es im kommenden Jahr nicht regnet, für mehr Regenunterstände gesorgt ist und es einfach boomt auf den Parkplätzen in und um Remagen und damit auch auf dem Streetfood-Festival.
AB
Waffeln gab es in vielen Variationen.
