Mit einer Spendenaktion unterstützt die AWO Rheinland das Projekt Zukunftswald der Stadt Bendorf
Dem Baumsterben entgegenwirken
50 Baumpat*innen sollen dem Bendorfer Stadtwald eine Zukunft schenken
Bendorf. Der Bendorfer Stadtwald, direkt hinter dem AWO Seniorenzentrum Vierwindenhöhe, ist stark vom Baumsterben betroffen. Anhaltende Trockenheit, Stürme und Borkenkäfer haben insbesondere die Fichten so stark beschädigt, dass viele gefällt werden mussten.
Gemeinsam mit der Stadt Bendorf will der AWO Bezirksverband Rheinland nun helfen, den Wald wieder aufzuforsten. Im Rahmen einer Spendenaktion wirbt er für die Übernahme von 50 Baumpatenschaften, und mit einer Spende von 60 Euro können Naturfreunde dem Wald jeweils einen weiteren jungen Baum zurückschenken. Die Aufforstung ist mit resistenteren heimischen Baumarten wie Eiche, Buche, Spitzahorn, Esskastanie, Erle, Weißtanne oder Douglasie geplant. Diese sind robuster als Fichten, die ursprünglich nur in den Mittel- und Hochgebirgen vorkamen, aber aus forstwirtschaftlichen Gründen lange Zeit bevorzugt auch bei uns angepflanzt wurden.
„Für die Bendorfer sowie unsere Bewohner*innen, Angehörigen und Mitarbeiter*innen ist der Stadtwald, direkt hinter dem Seniorenzentrum, ein Ort der Ruhe und Kraft. Bei Spaziergängen und Wanderungen tanken wir auf, genießen die Schönheit der Natur und schöpfen neue Energie. Jetzt ist es an der Zeit, etwas zurückzugeben - der Wald braucht unsere Hilfe“, ruft Andreas Zels, Geschäftsführer des AWO Bezirksverbands, die Bürger*innen auf. Unsere Wälder spielen bei der Kompensation unseres CO2-Austoßes eine bedeutende Rolle. Im Durchschnitt werden in Deutschland jährlich pro Kopf ca. 7,9 Tonnen CO2 produziert. Eine 80 Jahre alte Buche kann im Gegenzug nur eine Tonne CO2 aufnehmen. „Mit einer
Baumspende kann jeder einen sinnvollen persönlichen Beitrag zum CO2-Ausgleich leisten“, betont Zels. Die Baumpflanzaktion ist für den 5. November geplant. Alle Spender*innen und Baumpat*innen sind unter Einhaltung der dann gültigen Coronaschutzregeln herzlich willkommen. „Wir hoffen sehr, dass wir unser Aufforstungsziel mit der Unterstützung aus der Bevölkerung, unserer Mitarbeiter*innen, Bewohner*innen und deren Angehörigen erreichen werden“, so Zels. Wer eine Baumpatenschaft übernehmen möchte und bereit ist, sich mit einer Spende in Höhe von 60 Euro zu beteiligen, kann sich per E-Mail (bettina.koch@awo-rheinland.de) oder telefonisch (0261 3006-131) an die Spendenkoordinatorin Bettina Koch wenden. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.awo-rheinland.de/baumspende.
Pressemitteilung AWO-
Bezirksverband Rheinland e.V.
