Allgemeine Berichte | 01.07.2021

Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“

Dem Förster über die Schulter geschaut

Die kleinen Teilnehmer hatten viele Fragen und waren begeistert von soviel „Wissen zum Anfassen“. Fotos: privat

Höhr-Grenzhausen. Dem Aufruf: „Hinaus in den Wald“ folgten der „Zweiten Heimat“ wieder zahlreiche Familien zur Familienwanderung „Dem Förster über die Schulter geschaut“.

Zum ersten Mal in diesem Jahr startete Revierförster Detlev Nauen eine geführte Wanderung durch den Höhr-Grenzhäuser Wald, denn aufgrund der Pandemie waren derartige Aktionen bisher nicht möglich. So ging es ohne Masken aber mit Abstand um 16 Uhr vom Treffpunkt Flürchen aus in Richtung Köppel. Zwei Stunden waren angesetzt und soviel sei schon jetzt verraten: Die Zeit hat bei Weitem nicht gereicht.

Zu viele Infos, Spielaktionen und Ideen hatte Detlev Nauen in seinem „Zauberrucksack“. Allerlei Informatives zu allem, was im Wald krabbelt und „arbeitet“ sowie dessen enorm wichtiger Bedeutung für das Ökosystem Wald erfuhr die Gruppe beim gemeinsamen Insektensammeln, bei dem man sich Hundertfüßler, Kellerasseln, Würmer, Spinnen und viele mehr direkt aus der Nähe ansehen konnte.

Hier wurde dann auch die Frage geklärt, warum es so wichtig ist, dass eben diese kleinen, tierischen „Waldarbeiter“ regelmäßig auf die Toilette müssen. Sie erzeugen damit nämlich den für die Versorgung der Bäume und Pflanzen so wichtigen Humus.

Auf dem weiteren Weg folgte ein kurzer Exkurs in das Thema Waldwirtschaft. Was passiert eigentlich mit dem Holz, das am Wegrand liegt? Warum ist es so gekennzeichnet und wie wird es bemessen und berechnet? Auch hier hatte Detlev Nauen allerlei Anschauliches und Praktisches parat. Es durfte ausgemessen, markiert und gehämmert werden.

Die letzte Station war insbesondere für die Kinder ein besonderes Highlight. Als Revierförster Nauen seinen Rucksack öffnete, kamen allerlei Exponate wie Geweihe und verschiedene Tierpräparate wie Hirsch- und Rehläufe zum Vorschein. Zu allen Objekten gab es ausgiebige Erklärungen, welche auch notwendig waren, denn die - insbesondere kleinen Teilnehmer - hatten viele Fragen und waren begeistert von soviel „Wissen zum Anfassen“.

Auf dem gesamten Rundweg kam es zu vielen interessanten Gesprächen zu aktuellen Themen wie dem Zustand des Waldes oder der Waldwirtschaft. Um viele Informationen und ein wirklich schönes, gemeinsames Erlebnis reicher erreichte die Gruppe um 18.45 Uhr den Endpunkt der Wanderung.

Die kleinen Teilnehmer hatten viele Fragen und waren begeistert von soviel „Wissen zum Anfassen“. Fotos: privat

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