Allgemeine Berichte | 07.08.2017

In der Kottenheimer „Villa Toscana“ waren die 50-iger Jahre angesagt

Den Sommer mit einem Hauch Nostalgie genießen

Ein Tag der Lebensfreude beim 19. Sommerfest

Aufstellen zum „Rollstuhltanz“. Das war „Spitze“.BS

Kottenheim. War das am letzten Sonntag wieder eine Gaudi für die Seniorinnen und Senioren, ihre Familien und Freunde, als die Verantwortlichen um die Leiterin der Villa Toscana, Ellen Schäfer, ihr Superprogramm „abspulten“. Und dies bei bester Witterung. Bereits um 11 Uhr hatte man Gelegenheit lukullische Köstlichkeiten vom Grill oder leckere Suppe mit Würstchen die Küchenchef Bernhard Hartung gezaubert hatte, zu probieren, Cocktails und kühle, erfrischende Getränke, ideal an diesem warmen Tag. Den Sommer genießen hieß die Devise bei der Festivität. Das bei den Festen der Villa Toscana immer das Beste geboten wird, weiß man. So auch am vergangenen Sonntag, mit toller Deko, und jeder Menge Überraschungen. Man hatte ein exzellentes Motto für Bewohner und Gäste parat: „Die 50-iger Jahre“. Alle schwärmten von damals - von vergangenen Zeiten. Natürlich war das ganze Team um die Leiterin Ellen Schäfer auch so gekleidet.

Permanent im Einsatz

Ob nun das Betreuungs-, Verwaltungs-, Pflege-, oder Küchenteam. Da passte einfach alles. Phänomenal was die „Guten Geister“ der Villa alles bewerkstelligten, um die Besucher zu verwöhnen. „Und so genießen wir den Sommer“, und „So klingt der Sommer“, rief die Leiterin den Bewohnern, aber auch den vielen zum Anlass erschienenen Gästen, darunter Landrat Dr. Alexander Saftig, der 1. VG-Beigeordnete Christoph Kicherer, Ortsbürgermeister Thomas Braunstein sowie Altbürgermeister und Ehrenbürger Toni Schüller, zu. Und für den „Klang“ war wieder der Supermusikant Harald Löb am Keaboard verantwortlich. Wahrlich, mittlerweile eine Institution beim Toscana-Sommerfest, und das nun seit Bestehen des Hauses, quasi zum 19. mal. Mit viel Einfühlungsvermögen griff er in seine Tasten und brachte die schönsten Lieder der Erinnerung: „Sugar Baby“ von Peter Kraus, „Ganz Paris träumt von der Liebe“ das Caterina Valente einst sang, „Das machen nur die Beine von Dolores“ ein Hit von Peter Alexander, oder die kleine Cornelia mit „Pack die Badehose ein“.

Das war Nostalgie pur

Besonders toll der interessante Rückblick von Ellen Schäfer die über den Motorsport 1950, die Anfänge des Rock´n Roll, das 1954er Fußballjahr, die Filme dieser Zeit mit James Dean, Heinz Rühmann oder Grace Kelly, die zu Klassikern wurden, die Autoindustrie, als der 100 000. „VW Käfer“ vom Band lief, die niedrigen Benzin- oder Bierpreise sowie die beliebtesten Namen von Mädels und Jungs aus den 50-iger Jahren, berichtete. „Das war spannend. Da geht mir das Herz auf“, so eine Heimbewohnerin zu „Blick aktuell“. Ein Programm mit vielen Überraschungen wurde bei herrlichem Wetter „Open air“ liebevoll präsentiert: Der „Gesang aller Kollegen“, der „Rollstuhltanz“, duftender Kaffee und leckerer Kuchen. Zeit, um die Seele „baumeln“ zu lassen. „Was diese Idealisten hier auf die Beine stellen, ist phänomenal. Wir sind immer wieder begeistert. Und die Bewohner haben hier eine Heimstatt, bei dem jeder noch die heimatlichen Kirchenglocken hören kann. Das ist doch herrlich“, waren sich auch Landrat Saftig, Christoph Kicherer, Thomas Braunstein und auch Ehrenbürger Toni Schüller einig. Letzterer fügte noch hinzu: „Dieser Bau der Villa war vor 20 Jahren eine gute Entscheidung. Hier werden die Menschen liebevoll betreut“. Begeistert war man auch von der großen Tombola mit 150 exzellenten Preisen. Die Präsente dazu wurden von Kottenheimer Firmen, von Zulieferern der Villa Toscana sowie von Mitarbeitern des Hauses gespendet. Klar, dass sich schon jetzt alle auf das nächste Sommerfest, das 20. freuen, denn in der Villa Toscana ist man vor Überraschungen niemals sicher.

BS

Gute Bewirtung war Ehrensache.

Gute Bewirtung war Ehrensache.

Ein „Schwätzchen“ mit dem Landrat. Dafür muss Zeit sein.

Ein „Schwätzchen“ mit dem Landrat. Dafür muss Zeit sein.

Aufstellen zum „Rollstuhltanz“. Das war „Spitze“.Fotos: BS Foto: Picasa

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