Allgemeine Berichte | 17.10.2018

Ökumenische Hospizgruppe e.V. und Rheinbach liest

Den Tagen mehr Leben geben

Lesung zum Welthospiztag in fast schon familiärer Atmosphäre

Musik und Texte begeisterten die Zuhörer im Pfarrsaal am Lindenplatz.privat

Rheinbach. Wo sind die Jahre hin – so eröffnete das Rheinbacher Ensemble Feinsliebchen die Lesung mit Mitgliedern von Rheinbach liest anlässlich des Welthospiztages. Mit Bedacht waren die Stücke – oft aus eigener Feder – gewählt. Es ging um Liebe und die Unwegsamkeiten und überraschenden Wendungen des Lebens überhaupt. Aber auch bekannte Volkslieder, die zum Mitsingen anregten.

Christel Engeland moderierte den Abend. Zu Beginn interviewte sie Dr. Ailing Kleefuß-Lie, die über ihre Arbeit als Koordinatorin bei der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. berichtete.

Herberge oder auch Gastfreundschaft – so lässt sich das Wort Hospiz übersetzen. So verwundert es nicht, dass die Zuhörer bei fast schon familiärer Atmosphäre im Pfarrsaal am Lindenplatz in die meist selbstverfassten Texte und Gedichte mit ihrer menschlichen Vielfalt eintauchten.

Da waren der Onkel, der durch ein Lied die Chance auf ewige Erinnerung erlangte, die zweifelhaften Vorzüge des Alters, das Hohe Selbst, die Tröstung durch einen Engel aus Bergkristall, ein Streetworker mit viel Liebe auf einem Dach, die Frau im Manne als Spülgehilfe und ein letzter, tröstlicher Besuch vom Schutzengel am Sterbebett.

Es lasen eigene Texte: Dr. Wolfgang Bittscheidt; Gerd Engel; Margret Wittgrefe; Angelika Ehlerding und Günter Detro.

Man mochte nach dem letzten Lied, dem letzten begeisterten Applaus noch nicht nach Hause gehen . So viele Eindrücke wollten erst einmal verarbeitet werden.

Pressemitteilung Ökumenische Hospizgruppe e.V.

Musik und Texte begeisterten die Zuhörer im Pfarrsaal am Lindenplatz.Foto: privat

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