Pilgerfahrt der Pfarreiengemeinschaft Kruft/Nickenich
Den heiligen Jakobus umarmt
Wallfahrer machten sich auf den Weg von Porto nach Santiago de Compostela
Kruft/Nickenich. Auf Einladung der Pfarreiengemeinschaft Kruft/Nickenich machten sich zwölf Pilger mit Begleitung durch die Gemeindereferentin auf den Weg von Porto nach Santiago de Compostela.
Von Luxemburg ging es zunächst nach Porto, wo der Anreisetag für eine ausführliche Stadtführung genutzt wurde.
Am nächsten Tag ging es von der Kathedrale aus den sogenannten Küstenweg am Meer entlang, der sich leider sehr stürmisch und regnerisch zeigte.
Vila do Conde, Ponte de Lima und Rubiaes waren die Übernachtungsorte in Portugal. Das Wetter besserte sich allmählich, blieb aber unerwartet kühl. Der portugiesische Weg wurde dann in Spanien fortgesetzt mit Übernachtungen in O Porrino, Arcade, Pontevedra und Caldas de Reis.
Am letzten Pilgertag ging es dann von Padron hinein nach Santiago de Compostela. Mit Freude und Erleichterung und auch mit Stolz, es geschafft zu haben, gingen die Pilger zur Umarmung des heiligen Jakobus, leider das einzige, was in der Zeit der Renovierung in der Kathedrale zugänglich ist. Das war nicht der übliche Weg, den die Pilger sonst durch das Hauptportal der Kirche nehmen können.
Die Pilgermesse wurde in der benachbarten Franziskuskirche mitgefeiert, und die vielen Stempel von unterwegs wurden dann mit der Pilgerurkunde, der Compostela, belohnt.
Nach der Ankunft in Santiago war noch Zeit, die Stadt kennenzulernen und einen Ausflug nach Finisterre zu machen.
Reich an Eindrücken ging die Reise von Santiago über Porto und Luxemburg wieder zurück nach Hause.
