Der Eazebär zieht durch Pech
Pech. Am Sonntag, 27. März ab 10 Uhr wird der Eazebär nun doch durch die Pecher Ortschaft ziehen.
Mit lautem Getöse und Musik zieht er mit seinem närrischen Gefolge normalerweise am Rosenmontag durch die Pecher Straßen. Gemeint ist der Eazebär, der eine regionale Variante der Fastnacht (Winteraustreibung) verkörpert. Nach alter Tradition ist er nur durch Spenden und Ess- oder Trinkbarem zu besänftigen. Zu seinem Namen kam der Eazebär, weil sein Kostüm früher aus getrocknetem Erbsenstroh gefertigt wurde.
In diesem Jahr wurde der Eazebär aber - coronabedingt - in seinem Winterquartier belassen und nicht geweckt. Durch das Kriegstreiben im Osten Europas ist der Bär aber aufgewacht und seine Entourage hat sich entschlossen den Gang durch Pech Ende März nachzuholen.
Der Bär und eine Vielzahl von Narren möchten somit auch ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk bekunden und die eingesammelten Spenden werden vollumfänglich der Flüchtlingshilfe Ukraine zur Verfügung gestellt.
