Glasmuseum Rheinbach zeigt künstlerische und mediale Arbeiten der Kinder und Jugendlichen des Kunstprojektes „spARTe EINSZWEIDREI – Junges Kunstlabor trifft Film“
Der Film stand im Vordergrund
Bis zum 9. Januar 2022
Rheinbach. Das Gesamtprogramm des gemeinsamen Kunstprojektes für Kinder und Jugendliche der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises „spARTe EINSZWEIDREI“ umfasste drei Jahre – in jedem Projektjahr stand eine andere spARTe im Fokus des Kunstlabors: 2019 widmeten sich Kinder und Jugendliche der Literatur, im Beethoven-Jahr 2020 stand die Musik im Vordergrund und 2021 beschäftigte sich mit der Sparte Film. Die verschiedenen Angebote und Workshops von spARTe EINSZWEIDREI fanden in Kitas und Schulen oder als freie Gruppenangebote zumeist kostenfrei für die Teilnehmenden statt. Die entstandenen künstlerischen und medialen Arbeiten der Kinder und Jugendlichen wurden in mehreren Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert. Vom 8. Dezember 2021 bis 9. Januar 2022 sind die Arbeiten der Rheinbacher Kinder im Glasmuseum Rheinbach zu sehen. Im Glasmuseum Rheinbach wurden zwei Workshops realisiert: „Der Regenbogenvogel wird ‚filmreif‘ – Eine Geschichte wird zum Film“ mit Patricia Roßhoff-Roy und Bozena Yazdan und „Der stille Schrei – Onlineworkshop“ mit Susann Heilmann. Zu der Skulptur „Regenbogenvogel“ der Künstlerin Katja Schetting, die im Glasmuseum Rheinbach zu sehen ist, hat Patricia Roßhoff-Roy eine Geschichte für Kinder geschrieben. Die Geschichte erzählt vom weißen Vogel, der ganz alleine lebt und keine Heimat hat. In der Workshopreihe wurden kleine Videoclips zu der Geschichte gedreht. Die Kinder waren gleichzeitig Schauspieler*innen, Kostümbildner*innen und haben die Texte eingesprochen. Außerdem wurde dazu gemalt, gebastelt und getanzt. Die Filmaufnahmen wurden zum Teil auch von den Kindern gedreht. Teilnehmer: Benjamin, Elli, Felicitas, Lisa, Luisa, Marija, Sofia.
„Der stille Schrei – Onlineworkshop“ mit Susann Heilmann
Die Studierenden der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg haben sich zunächst in der großen Gruppe online über Zoom und dann in Kleingruppen, den sogenannten Breakout-Sessions, persönlich kennengelernt. Jedes Treffen begann mit der Frage: „Wie fühle ich mich heute?“. Eine für die Meisten ungewöhnliche Frage, die normalerweise im Studienalltag weniger Raum findet. Doch auch Sorgen und negative Gefühle brauchen ihren Platz. Es bringt nichts, diese zu unterdrücken oder schön zu denken. Das Leben ist herausfordernd genug, besonders in einer Krise wie in dieser Pandemie. Ziel des Workshops war es, handlungsfähig in Krisensituationen zu bleiben. Gerade die soziale Distanz, Online-Vorlesungen und Online-Klausuren waren große Herausforderungen für alle Studierenden. Den damit verbundenen negativen Gefühlen wurde auf verschiedensten Wegen Raum gegeben und dann immer wieder der Fokus auf das Gelingende und Positive gelenkt. Die Teilnehmenden konnten für sich einen individuellen Weg finden, um mit ihren Gefühlen umzugehen. Sie lernten, sich besser zu entspannen, wie sie sich besser konzentrieren können und entwickelten Lösungsmöglichkeiten im Umgang mit als stressig empfunden Situationen. Sie probierten u.a. verschiedene Entspannungstechniken aus. Das Besondere dieser Workshopreihe war, dass die Lerninhalte in Kombination mit künstlerischem Ausdruck vermittelt wurden. Dies wurde von den Studierenden als besonders positiv erlebt, denn dafür bleibt oftmals im Studienalltag wenig Raum.
Pressemitteilung Stadt Rheinbach
