Kita Vogelnest aus Heiligenroth auf Wanderung mit Dipl.- Biologe Philipp Schiefenhövel

Der Fledermaus auf der Spur

Der Fledermaus auf der Spur

Die „Zugvögel“ gingen auf Fledermaus-Exkursion.Foto: privat

15.10.2021 - 14:41

Heiligenroth. Die Natur- und Umweltbildung von klein auf den Kindern erlebbar und begreifbar zu machen, ist ein wichtiges Leitziel in der Bewegungskita „Vogelnest“ in Heiligenroth.


Der Förderverein der Kita „Vogelnest“ unterstützt diesen Bildungsauftrag und leistet einen wichtigen Beitrag für die ganzheitliche Bildung mit allen Sinnen. So lud der Förderverein der Kita „Vogelnest“ bereits zum zweiten Mal die „Zugvögel“, so nennen sich die Vorschulkinder zu einer Exkursion ein. Hierfür entrichtete er eine Spende an die Masgeik-Stiftung. Dieses Mal durften die Kinder, gemeinsam mit einem Elternteil an der Aktion teilnehmen. Alle Teilnehmenden trafen sich um 18:30 Uhr an der Grundschule in Ruppach-Goldhausen, an dem Ort, wo sie auch im nächsten Jahr eingeschult werden, um von dort aus die nächtlichen Jäger zu erleben. Der Dipl.-Biologe Herr Philipp Schiefenhövel brachte den Kindern in einer sehr lebhaften Einführungsrunde, die Fledermaus näher. Sie konnten Zwergfledermäuse als Tierpräparate sehen, die Ausscheidungen der Fledermäuse riechen und in dem zerriebenen Kot Glitzerstaub entdecken, was auf den Verzehr von Käfern deutete. Nach dieser sehr interessanten Runde machten sich alle auf den Weg, um die Flughunde zu entdecken. Sehr kindgerecht und begreifbar zeigte er den Anwesenden das Orientieren der Fledermäuse über Ultraschallwellen. Ganz spannend und abenteuerlich wurde es dann, als es dämmrig wurde und die Kinder die ersten Fledermäuse entdeckten. Herr Schiefenhövel ließ als Höhepunkt der Veranstaltung alle Teilnehmenden mithilfe eines Bat- Detektors die Fledermausgeräusche für das menschliche Ohr hörbar machen. An verschiedenen Stellen rund um das Freizeitgelände wurden so viele Fledermäuse hör- und sichtbar bei ihrem Beutezug auf Nachtfalter und Insekten. Mit Taschenlampen ausgestattet machten sich die Kinder und Eltern auf den Nachhauseweg. Am Ende waren sich alle einig, dass dieses spannende und abenteuerliche Erlebnis in der Natur unvergessen bleibt.

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Kommentare

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Gabriele Friedrich:
Toll! Und weil die Fahnen so fein im Wind wehen, hören weltweit die Kerle auf, sich über Frauen herzumachen und sie mit Gewalt zu übersäen. *Applaus* für so viele gute Taten....
Gabriele Friedrich:
Da meldet sich doch kein Mensch. Vor allem wenn so einer vor Gericht kommt und man als Zeuge aussagen muss, dann wird man nach Name und Wohnort gefragt- öffentlich. Während der Zeuge nicht erfährt, wo der Angeklagte wohnt, evtl. nicht mal den Namen erfährt. Findet den Fehler. .... !...
Gabriele Friedrich:
Unfassbar, wie dämlich die Leute sind. Alkohol riecht man und wenn die 82 jährige nüchtern war, hätte sie nicht einsteigen sollen. Verantwortung liegt auch beim andern, das er einen gar nicht erst fahren lässt. Ich habe in solchen Fällen, wenn einer betrunken fahren wollte, den Schlüssel weggenommen....
 

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