Allgemeine Berichte | 03.03.2022

Seit 1. März Schonzeit für Hecken und Gebüsche

Der Frühling kündigt sich an

Wachtberg. Heimische Vögel, Insekten, Säugetiere, Reptilien und Amphibien kehren in die Hecken und Büsche zurück. Hier suchen sie nicht nur Schutz; das Gehölz dient ihnen auch als Schlaf- und Ruheplatz und zur Aufzucht des Nachwuchses. Ebenso sind die Samen, Knospen, Blätter und Blüten der Pflanzen wertvolles Futter für die Tiere.

Deshalb hat am 01. März die alljährliche Schonzeit für Hecken und Gebüsche begonnen. Während der Schonzeit sind bis zum 30. September nur behutsame Form- und Pflegeschnitte erlaubt, wie zum Beispiel das Zurückschneiden der neu austreibenden Zweige. Ein maßvoller Rückschnitt kann auch erforderlich sein, wenn die Zweige und Blätter in die Fußgängerwege oder Fahrbahnen hineinwachsen oder wenn an Ein- und Ausfahrten die Sicht auf die Straße oder den Bürgersteig versperrt wird. Doch auch beim erlaubten behutsamen Form- und Pflegeschnitt sollte immer vorsichtig geprüft werden, ob sich nicht ein bewohntes Nest im Gezweige verbirgt. In diesem Fall sollte der Rückschnitt erst nach der Brutzeit erfolgen.

Wer in der Schonzeit zum „Kahlschlag“ ansetzt, verstößt gegen das Bundesnaturschutzgesetz und riskiert ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.

Für weiteren Fragen können sich die Bürgerinnen und Bürger gerne an Frau Kamradt und Frau Roth im Rathaus der Gemeinde Wachtberg (E-Mail: melanie.kamradt@wachtberg.de, Tel. 0228-9544-153 oder daniela.roth@wachtberg.de, Tel. 0228-9544-139) wenden.

Pressemitteilung

Gemeinde Wachtberg

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