KGS an der Tomburg
„Der Geist von Manaakitanga“
Rheinbach. „Manaakitanga“ - das bedeutet in der Sprache der Maori eigentlich Gastfreundschaft. Doch drei junge Damen, die nicht ganz freiwillig eine Insel mit diesem freundlichen Namen bereisen, erleben hier zunächst das genaue Gegenteil: Die Internatsschülerinnen Jane, Marie und Silvia zeichnen sich nicht gerade durch damenhaftes Betragen aus und treiben mit ihren Streichen Mitschülerinnen und Lehrer zur Verzweiflung.
Bevor der Schuldirektor ihnen nahelegt, die Schule zu verlassen, erhalten sie eine letzte Chance, sich zu bewähren.
Mit ihrer Lehrerin Miss Pepper bereisen sie die angeblich einsame Insel. Hier sollen sie ohne jeden Komfort lernen, endlich Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen. Am Ende lernen sie dies tatsächlich, doch ganz anders, als geplant!
Ein Gespenst, das in seinem Menschenleben ein Piratenkönig war, jagt ihnen einen gewaltigen Schrecken ein; Piraten und ein verrückter Papagei sorgen außerdem dafür, dass die Insel plötzlich alles andere als einsam ist.
Laptop, I-Pad, Handy? Fehlanzeige! Das Theaterstück „Der Geist von Manaakitanga“ von Birgit Ewerhardt (Idee und Text) und Theo Palm (Musik) führt die Zuschauer in die neuseeländische Inselwelt des 19. Jahrhunderts, einer Zeit, als Nachrichten und Botschaften aus der Ferne noch Wochen brauchten, um den Empfänger zu erreichen.
Birgit Ewerhardt ließ sich von Autoren wie Jules Verne oder Enid Blyton zu diesem Theaterstück inspirieren. Aber auch die Kinder der Theater-AG der Grundschule An der Tomburg trugen mit ihren Ideen zum Inhalt des Stücks bei. Theo Palm vertonte die Liedtexte und nimmt die Zuhörer auf eine musikalische Zeitreise mit: Von der Moritat, über Shanty und Reggae dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Tatkräftig unterstützt wurde das Projekt von Schulleiterin Nicole Jaax und Lehrer Manfred Tennié.
Aufführung am 25. Mai um 10.30 Uhr und 18 Uhr im Stadttheater Rheinbach.
