Allgemeine Berichte | 05.09.2018

Zum Heimatfest stellte AKM Kreutzberg seine Bilder in der Komturei in Adenau aus

„Der Himmel gibt die Liebe frei - das Glück, sich selbst erleben dürfen“

Eröffnung der Ausstellung (v.li). stellvertretender Vorsitzender EifelArt Martin Kaiser, Vorsitzende Dietlind Greifenhagen, Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann.UM

Adenau. Mit dem Künstler AKM Alfred Karl Maria Kreutzberg hatte der Vorstand vom Kunstförderverein EifelArt genau die richtige Wahl getroffen, zum Heimatfest der Johanniterstadt Adenau traditionell eine Ausstellung in die Komturei zu holen. Bei der Eröffnung der Ausstellung in der guten Stube der Stadt Adenau konnte Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann zahlreiche Kunstinteressierte begrüßen, darunter auch den 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Adenau Jürgen de Temple, den 1. Beigeordneten der Stadt Adenau Peter Nett, seinen Vorgänger im Amte Bernd Schiffarth sowie den Präsidenten der Deutsch-Maltesischen Gesellschaft (DMG) Christian Launer und die Malerin Josanne Mifsud-Pikutzki aus Malta.

Stadtbürgermeister Hoffmann lobte den Kunstförderverein um die Vorsitzende Dietlind Greifenhagen für diese großartige Ausstellung und wünschte allen noch viel Freude beim Heimatfest und spannende Momente in der Ausstellung, die das ganze Wochenende zu besichtigen war. Für EifelArt hatte der stellvertretende Vorsitzende Martin Kaiser die Begrüßung und Eröffnung der Ausstellung übernommen und entschuldigte den Künstler, der aus gesundheitlichen Gründen am Samstagnachmittag nicht persönlich anwesend sein konnte.

Der Künstler ,unter AKM längst ein Begriff in der Kunstwelt, wurde 1947 in Franken geboren und wuchs in Duisburg-Hamborn auf. Schon als Kind nahm er gerne die Malstifte in die Hand und entwickelte später als Autodidakt einen unverkennbaren Stil, der seine Bilder auszeichnet und unverwechselbar macht. Seit nun rund 25 Jahren leidet AKM an der Krankheit Parkinson, die er als positiver Mensch annimmt und begeistert und begeisternd seine Kunst vermittelt, auch wenn er wie jetzt nicht persönlich anwesend war.

Ein Vogel als Marken- und Wappentier

Als sein Marken- und Wappentier gilt ein Vogel als Mischwesen aus Pelikan, Spatz und Rabe und versehen mit dem roten Kreuz und dem roten Herzen, denn dies zeichnet seine Kunst quasi mit dem Markenzeichen aus und steht nebenbei als ganz persönliches Symbol für das Glück bei AKM. Der Vogel ist übrigens ein wiederkehrendes Bildnis in den Werken des Künstlers, der schon mal leuchtend gelb, bunt oder blau daher kommen kann, denn oft wenn er nachts nicht schlafen kann, erschafft er einen neuen bunten Vogel, den er dann fliegen lässt. Martin Kaiser brachte es für den Maler auf den Punkt, als er dem Betrachter die Bewertung und Deutung der Bilder selbst überließ und das, ganz im Sinne von AKM, ohne zu bevormunden. „Seine Kunst soll zurückführen zu sich selbst, nur dann ist man glücklich, wenn man sich selbst findet und in sich ruht, die Fehler nicht bei anderen sucht, sondern ehrlich und offen mit sich selbst umgeht“. So der Wunsch des Künstlers, als Martin Kaiser den zahlreichen Gästen die Gelegenheit gab, sich mit den ausgestellten Werken auseinanderzusetzen, bei denen auch der Kölner Dom oder das Siebengebirge immer wieder eine Rolle spielen.

Der Fisch steht bei AKM für Glück, Liebe und Freiheit und war ebenso käuflich zu erwerben wie all die anderen Werke, wobei vom Kauferlös ein Teil in die Kasse von EifelArt fließt und dies wiederum an die Lichtbrücke Adenau gespendet wird, so der Stellvertretende Vorsitzende. Für kleines Geld gab es auch einen echten AKM, da eine ganze Mappe seiner unverkennbaren Aquarelle zum Anschauen und Aussuchen auslag. Denn wenn man den Künstler fragt, wie viel er in seinem bisherigen Leben gemalt hat, kommt schnell die Antwort, unzählbar viele, wie die Sterne am Himmel.

UM

Eröffnung der Ausstellung (v.li). stellvertretender Vorsitzender EifelArt Martin Kaiser, Vorsitzende Dietlind Greifenhagen, Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann.Foto: UM

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