Kirmes in Rieden bot wieder einmal ein buntes Programm
Der Katholischer Junggesellenverein hatte sich mächtig ins Zeug gelegt
Rieden. Vom vergangenen Samstag bis einschließlich Dienstag, drehte sich in dem Steinmetz- und Passionsspieldorf Rieden wieder alles rund um das Kirchweihfest. Vier Tage lang freuten die Kids sich über eine Fahrt mit dem Autoscooter oder dem Kinderkarussell und versuchten ihr Glück an einer Luftballonwurfbude.
Am frühen Samstagnachmittag holten die Mitglieder des „Katholischen Junggesellenverein Rieden“ unter der Leitung von Sebastian Schmidt den einige Tage zuvor im Gemeindewald geschlagenen Kirmesbaum ab, brachten ihn mit der Unterstützung von Rolf Doll und seinem Traktor zum Kirmesplatz, schmückten die Krone mit vielen bunten Bändern und stellten den 24 Meter hohen Baum mit Hilfe von Matthias Meid und seinem Traktor auf.
Anschließend begab man sich zur Moddebaachhalle, wo die „Böllerfreunde Weibern“ im Rahmen des offiziellen Kirmesauftakts ihre antiken Waffen mit Schwarzpulver luden und pünktlich um 16 Uhr einige donnernde Böllerschüsse abgaben.
Während sich im Foyer der Halle inzwischen zahlreiche Riedener Bürgerinnen und Bürger eingefunden hatten, waltete Ortsbürgermeister Andreas Doll seines Amtes und vollzog gekonnt den traditionellen Fassanstich. Ihm zur Seite stand der 1. Beigeordnete der Gemeinde Rieden, Jochen Marx sowie der Beigeordnete Louis Lischwe. Während die Junggesellen für das anschließende „Freibier für alle“ ein 15-Liter-Fässchen spendiert hatten, gab es von der Gemeinde Rieden ein 50-Liter-Fass.
Bevor Andreas Doll ein „Prosit allerseits“ ausrief, lobte er in seiner Begrüßungsansprache den äußerst engagierten Junggesellenverein mit seinem Vorsitzenden Sebastian Schmidt für die vorbildliche Organisation des Rahmenprogramms. Sein Dank galt auch dem Schützenverein sowie der Schaustellerfirma Himmes aus Schuld an der Ahr.
Herzlich bedankte er sich auch bei den „Böllerfreunden“ aus Weibern, die mit ihren Böllerschüssen die Riedener Kirmestradition unterstützten.
Am Samstagabend fand dann in der von den Junggesellen beeindruckend geschmückten Moddebaachhalle die Kirmesparty statt. Während die Gruppe „The Moonshiners“ für eine tolle Stimmung sorgte, feierten die Partygäste bis in die frühen Morgenstunden. Für das leibliche Wohl war selbstverständlich auch gesorgt. In der Hallenküche standen am Samstag Elke Doll, Victoria Weidenbach und Manuela Burger-Racke bereit, um die hungrigen Gäste mit belegten Brötchen, Pommes und Würstchen zu versorgen. Sonntags zeichneten die Junggesellen für das leibliche Wohl verantwortlich und am Kirmesmontag hatten die Möhnen in der Küche das Sagen.
Kirchgang und Festumzug
Der Sonntag stand derweil ganz im Zeichen des Patronatsfestes. Die Mitglieder der St. Hubertusschützenbruderschaft trafen sich zum gemeinsamen Kirchgang am Anwesen Bauelemente Porz, um dann gemeinsam dem feierlichen Hochamt beizuwohnen. Im Anschluss daran setzte sich ein Festumzug, musikalisch begleitet von der Blaskapelle Weibern, von der Pfarrkirche aus in Richtung Schützenplatz in Bewegung, wo der traditionelle Kirmesfrühschoppen der St. Hubertusschützen stattfand.
Wer jedoch lieber in unmittelbarer Kirmesplatznähe die zahlreichen Fahrgeschäfte für Jung und Alt, die Schieß-, Spiel- und Losbuden und die Geselligkeit genießen wollte, für den gab es auch in der Moddebaachhalle einen zünftigen Frühschoppen.
Der Kirmesmontag begann um 10.30 Uhr mit einem Frühschoppen, der nahtlos in einen Dämmerschoppen überging und wieder von zahlreichen Besuchern frequentiert wurde. Die Gruppe „Be to Be“ sorgte dafür, dass die hervorragende Stimmung bis zum Ende des Tages nicht nachließ. FRE
Die Böllerfreunde Weibern verkündeten die Eröffnung der Kirmes: Gerhard Hermann (v.li.), Ulrich Dohms, Georg Schmitt, Alfred Meid und Manfred Nix.
Ortsbürgermeister Andreas Doll vollzog den Fassanstich.
Die Kids vergnügten sich beim Fahren mit den Autoscootern.
Mit vereinten Kräften hatten die Junggesellen den Kirmesbaum in Windeseile aufgestellt.
