Aktuelle Buchvorstellung
Der Langenbahner Hof
von Rudi Merten
Volkesfeld. Oberhalb des Riedener Waldsees befand sich bis 1834 einer der größten Hofanlagen in der hiesigen Region, der Langenbahner Hof. In diesem bisher wenig beachteten Kapitel der Riedener Geschichte stellt der Autor die Entwicklung des ehemaligen Breidbach-Bürresheimischen Hofgutes von seiner ersten Erwähnung im Jahre 1263 bis zu seinem Verkauf im Jahre 1834 und dem danach erfolgten Niedergang dar. Die Schwerpunkte der Darstellung sind einerseits die unterschiedlichen Eigentums- und Besitzverhältnisse am Hof sowie dessen Verpachtung an verschiedene Bauern aus Rieden und Volkesfeld, die als sogenannte Hofleute mit ihren Familien das Gut bewirtschaftet haben und dafür eine jährliche Pacht zu zahlen hatten. Da der Hof seit dem späten 19. Jahrhundert eine Wüstung darstellt und keine Abbildungen existieren, erfolgt auf Grundlage der vorhandenen Aufzeichnungen eine Rekonstruktion der Gesamtanlage. Dem schließt sich eine Beschreibung der zum Hof gehörenden Ländereien sowie deren Bewirtschaftung durch die Bewohner an. Nach dem Verkauf des Gutes an einen Riedener Landwirt im Jahre 1834 wurde die Hofanlage aufgegeben und dem Verfall überlassen.
Das vom Geschichts- und Altertumsverein Mayen (GAV) herausgegebene Buch kann an der Kasse des Eifelmuseums und der Buchhandlung Reuffel in Mayen, im Bürgerbüro der Ortsgemeinde Rieden während der üblichen Öffnungszeiten oder bei Heribert Müller, 56745 Volkesfeld, Am Hang 2a (Tel. 02655/2950) bezogen werden.
