Regionalverband Cochem-Zell des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz
Der Rheinische Verein besucht Kirchberg auf dem Hunsrück
Am Freitag, 8. Juli
Cochem-Zell. Zu einem Besuch der Hunsrück-Stadt Kirchberg lädt der Regionalverband Cochem-Zell des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz am Freitag, 8. Juli 2022 ein. Treffpunkt um 17 Uhr ist die St. Michaelskirche am Marktplatz von Kirchberg.
Kirchberg ist die älteste Stadt im Hunsrück, die seit 1259 bereits Stadt- und Markrechte hatte. Referent Winfried Wagner, Leiter des „Heimathauses Kirchberg“ startet mit einer kleinen Einführung in die Geschichte der Stadt.
Auf den Spuren der Markgrafen von Baden, die in Kirchberg noch auf Schritt und Tritt präsent sind, sowie der französischen Zeit von 1794 – 1814, nimmt der „Freiherr von Drais“ mit seinen „Velociped“ (Laufrad) seine Gäste mit. Auch über das Kirchberger Rathaus von 1746, die Schwanen-Apotheke von 1752 sowie die alten badischen Amtsgebäude, welche heute noch als solche zu erkennen sind, der badischen Forstverwaltung, in der 1776 der berühmte General Friedrich von Tettenborn geboren wurde sowie der Landschreiberei von 1738 weiß der „Freiherr von Drais“ zu berichten.
Sehenswert sind die alte Lateinschule gegenüber der St. Michaels-Kirche, die auch evangelisches Pfarrhaus war, sowie das noch in barockem Baustil erhaltene katholische Pfarrhaus, welches 1764 als Piaristenkloster gebaut wurde.
Man erreicht Marktplatz und St. Michaelskirche von der B 50, weiter die B 327 und von dort nach der Beschilderung „historischer Ortskern“.
Es wird um eine Kostenbeteiligung von 5 Euro gebeten und eine Anmeldung unter 0 65 42-2 22 85 oder info@schommers-wein.de
Die Einladung richtet sich an alle, die am kulturellen Erbe der Region interessiert sind, nicht nur an die Mitglieder.
